Eröffnung und Keynotes

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
...
Slot: 
Eröffnung und Keynotes - Donnerstag 11:00 bis 13:00 Uhr
Raum: 
R14 gr. Hörsaal
11:00 Eröffnung (ELEARN):
  • Prof. Dr. Radtke (U Duisburg-Essen), Rektor
  • Prof. Dr. Ada Pellert (FernU Hagen), Vorsitzende der Digitalen Hochschule NRW
  • Dr. Barbara Getto (U Duisburg-Essen), Geschäftsstelle E-Learning NRW
11:30 Keynote: Prof. Dr. Marco Kalz (PH Heidelberg) "SchnOERzeljagden, Landkarten und MOOCs: Wem nutzt Open Education? Eine kritische Reflexion zu den Irrungen und Wirrungen der Open Education Bewegung."

12.15 Keynote: Prof. Dr. Nadia Kutscher (Universität zu Köln) "Digitale Ungleichheit in informellen und nonformalen Bildungskontexten als Voraussetzung und Kontext digitaler Bildung in der Hochschule"

12.45 Diskussion

 
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Eröffnung und Keynotes

Bedarfsorientierte Weiterentwicklung von mediendidaktischen Unterstützungsangeboten - Vom Zertifikatsprogramm (bis) zur individuellen Beratung

Bild des Benutzers Jonas Lilienthal
Stephanie Hiltmann, Universität Regensburg Frederic Matthé, Universität Potsdam André Mersch, Hochschule Ostwestfalen-Lippe Sarah Schotemeier, FH Münster Marlen Schumann, Universität Potsdam
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
R12 T03 F87

Im Zuge von Programmen & Maßnahmen zur Verbreitung von E-Learning an deutschen Hochschulen haben wir Erfahrungen mit mediendidaktischen Unterstützungsangeboten gesammelt. Darauf aufbauend fand an unseren vier Hochschulen eine intensive Auseinandersetzung mit den bestehenden Angeboten und den Bedarfen der Lehrenden statt. Abhängig vom institutionellen Kontext und den gewonnenen Einsichten wurden unterschiedliche Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung der Formate gezogen. Diese werden zusammen mit Umsetzungserfahrungen kontrastierend beschrieben.

Danke für den spannenden Workshop!

Hier findet sich nun eine kurze Umfrage zur Sammlung der Ergebnisse und daran angeschlossen die Dokumentation.

 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Zielgruppe des Workshops sind Mitarbeitende, die mediendidaktische Unterstützungsangebote entwickeln und umsetzen.

Bedarfsorientierte Unterstützungsangebote - Darlegung des Themas, 15 min

Einblick in Ansätze zur Weiterentwicklung an vier Hochschulen sowie Einordnung der Ansätze mittels einer Matrix, 25 min

Partnerinterview zur Reflexion (a) oder Generierung (b) von Ansätzen zur Weiterentwicklung eines E-Teaching Angebots, 20 min

Zusammenführung und Ausblick auf Vernetzung für weitere Zusammenarbeit, 15 min

Was wollen Studierende und Dozierende eigentlich wirklich?

Bild des Benutzers Heribert Nacken
Timo van Treeck (ZLE- Zentrum für Lehrentwicklung der TH Köln)
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
R12 R05 A69

Was sind grundlegende und “latente” Bedürfnisse, die bislang in der Hochschulbildung noch nicht befriedigt werden? Zu dieser Ausgangsfrage werden im Rahmen der Session die Ergebnisse zweier Studien, die an der RWTH Aachen und an der TH Köln durchgeführt wurden, vorgestellt. Im Zuge des Workshops soll sowohl die Methode als besonders deren Ergebnisse für die Weiterentwicklung einer Digitalisierungsstrategie vorgestellt und diskutiert werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Was sind grundlegende und “latente” Bedürfnisse, die bislang in der Hochschulbildung noch nicht befriedigt werden? Zu dieser Ausgangsfrage hat die RWTH Aachen im Rahmen einer Outcome Driven Innovation Studie überprüft, welche Belange der Lehre den beiden Zielgruppen der Studierenden und der Dozierenden wichtig sind und wie die Zufriedenheit mit der Zielerreichung dieser Belange ist. Dabei wurden Methoden zur Ableitung von Opportunitäten und (latenten) Kundenbedürfnissen angewendet und in einer qualitativen Studie die latenten Bedürfnisse im Lehr- und Lernprozess abgeleitet. Diese wurden sodann in Form sogenannter Panel Statements kategorisiert und im Anschluss in einer quantitativen Studie anhand messbarer Größen bewertet. Somit erhält man einen Zusammenhang zwischen der Wichtigkeit einer Opportunität und der damit zusammenhängenden Zufriedenheit. Die Ergebnisse basieren auf 3489 Befragungen von Studierenden und 268 Dozierenden. Im Zuge des Workshops soll sowohl die Methode als besonders deren Ergebnisse für die Weiterentwicklung einer Digitalisierungsstrategie vorgestellt und diskutiert werden. Die TH Köln setzt im Rahmen der Curriculumentwicklung eine Formulierungsstruktur für Learning Outcomes ein, die Erwartungen der Dozierenden an semester- und prüfungsbezogene Leistungen maximal transparent macht. So entstehen eine handlungsleitende Outcome-Struktur und ein Absolventenprofil, mit dem die Rolle der Digitalisierung im Studiengang klar wird. Digitalisierung wird so fachlich-disziplinär, theorie- und empiriebezogen sowie reflexiv adressiert. Studierende sind so gehalten, sich transformativ gestaltend zur Digitalisierung verhalten. Mit Teaching Analysis Polls (TAPs) wird im Verlauf der Module erhoben, was digital und analog verändert werden kann. Ergebnisse der TAPs werden in die Studiengänge zurückgespiegelt und zur Revision genutzt.

Chancen verbessern, Hürden abbauen – zur Bedeutung von Online-Angeboten in der Studieneingangsphase der Bergischen Universität Wuppertal

Bild des Benutzers Thomas Herrmann
Thomas Herrmann, Projekt "OSAKA", Bergische Universität Wuppertal. Frank Wistuba, Projekt "Studiport", Ruhr-Universität Bochum
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
R12 S03 H20

Das Projekt „OSAKA“ an der Bergischen Universität Wuppertal begegnet den Unterschieden in der Vorbildung, der sozialen Herkunft sowie dem Studierverhalten mit einem Programm, das aus Inhalten des „Studiports“ (www.studiport.de) und den Vor-Ort-Angeboten des QPL-Projekts „Studieneingangsphase“ besteht. Durch eine Kombination aus niedrigschwelligen Online-Self-Assessments sowie Online-Kursen und persönlicher Betreuung sollen die Chancen für einen erfolgreichen Studieneinstieg verbessert werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die Session besteht aus einer Powerpoint-Präsentation mit anschließender Diskussion.
Nach einer allgemeinen Einführung in das Vorhaben an der Bergischen Universität Wuppertal soll die Programmumsetzung an konkreten Beispielen aus den technischen, geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen illustriert werden. Hierbei wird immer wieder der konzeptionelle Beitrag des „Studiports“ zum „OSAKA“-Programm erläutert. Die sich daran anschließende Diskussion zielt auf den Erfahrungsaustausch mit VertreterInnen anderer Hochschulen und soll insbesondere der Frage nachgehen, inwieweit ein Programm wie „OSAKA“ hilfreich ist, um in Erscheinung treten-de Disparitäten in der Studieneingangsphase zu minimieren.

Lightning Talk mit DigiFellows NRW

Bild des Benutzers Oliver Janoschka
Oliver Janoschka, Stifterverband Geschäftsstelle des Hochschulforums Digitalisierung
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
R12 R04 B21 und R12 R04 B93

moderierter Lightning Talk mit den digitalen Lehrfellows

(Bitte bereiten Sie ein Poster im Format A0 vor. Sie können Ihre Vorlage bis zum 07.09.2018 an info@elearn.nrw senden und wir übernehmen den Druck und die Hängung für Sie. Alternativ können Sie ihr Poster selbst zur Tagung mitbringen. Bitte finden Sie sich bis spätestens 30 Minuten vor Sessionbeginn in Raum R12R04B93 (Bitte ggf. nochmal im Programm prüfen) ein.)

 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einer gemeinsamen Einführung (Raum R12 R04 B21) durch Oliver Janoschka stellen die DigiFellows in circa 5 minütigen Lightning Talks ihr jeweiliges Lehrfellow Projekt in zwei Guppen vor. Anschließend stehen die DigiFellows für eine erste Kontaktaufnahme bereit.

 

Gruppe 1 (Moderation Oliver Janoschka, Stifterverband)

Jahr

Lehrfellow

Universität

Projekttitel

Poster

2017

Prof. Dr. Mike Altieri

Hochschule Ruhr West

Lernvideo 2.0: All in one for all –Binnendifferenzierende Lernvideos durch Nutzung von H5P und interaktiver Gestaltungstechnologie

 

2017

Dr. Michael Kallweit

Ruhr-Universität Bochum

DOMAIN – Database of Math Instructions

 

2017

Prof. Dr.-Ing. Torsten Zesch

Universität Duisburg-Essen

Semi-automatisch generierte Leseverständnistests

Download

2016

apl.-Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Martin Baumann, MME

RWTH Aachen University

Blended Assessments: Praktische und theoretische Fähigkeiten kombiniert prüfen

 

2016

Prof. Dr. Dirk Burdinski

Technische Hochschule Köln

Chem-in! – Ein Lehrkonzept für den leichten Einstieg in chemische Studiengänge

 

2016

Prof. Dr. Klaus Giebermann

Hochschule Ruhr West

Online-Coach

Download

2016

Prof. Dr. Christian Kohls

Technische Hochschule Köln

Ausbau und Intensivierung eines Flipped-Classroom-Konzepts

 

2016

Dr. Jens Lechtenbörger

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

JiTT@OperatingSystems

Download

Gruppe 2 (Dr. Bettina Waffner, Learning Lab)

Jahr

Lehrfellow

Universität

Projekttitel

Poster

2017

Prof. Dr. Michael Beißwenger

Universität Duisburg-Essen

Texte annotieren, kommentieren und diskutieren in Inverted-Classroom- und Peer-Feedback-Szenarien

Download

2017

Prof. Dr. Inga Gryl

Universität Duisburg-Essen

Die "digitale Lehrertasche" als nachhaltige Grundlage im Curriculum des Lehramtsstudiengangs Sachunterricht

 

2017

Prof. Dr. Ulrike Haß in (Kooperation mit Mirco Zick (Zim))

Universität Duisburg-Essen

Wenn dir die Wörter fehlen –Neue Erklärformate und Lernaufgaben zur Wortschatzkompetenz für ein Wortschatz-Lerninstrument als Open Educational Resource

Download

2017

Prof. Dr. Susann Kowalski

Technische Hochschule Köln

Virtuelle Internationalisierung – Ausbildung interkultureller Handlungskompetenz

Download

2017

Prof. Dr. Ilka Mindt

Universität Paderborn

Bridging – Fremdsprache und Fachwissenschaft Heterogenität im Inverted Classroom sowie digitales und soziales Lernen in der englischen Sprachwissenschaft

 

2017

Prof. Dr. Björn Rothstein

Ruhr-Universität Bochum

Deutschdidaktik digital: Entwicklung eines E-Learning-Kurses zur Vermittlung von deutschdidaktischen Forschungsmethoden

 

2016

Prof. Dr. Ruth Hagengruber

Universität Paderborn

Philosophy goes MOOC

 

 

Kompetenzerwerb unterstützen mit Moodle – Präsentation geeigneter Funktionen und Lernaktivitäten

Bild des Benutzers Sandrina Heinrich
Iris Neiske (Universität Paderborn), Silke Kirberg (Hochschule Niederrhein), Sandrina Heinrich (Universität Duisburg-Essen), Anke Petschenka (Universität Duisburg-Essen)
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
R12 R03 A93

Im Handlungsfeld Studium und Lehre an Hochschulen ist der Erwerb von Kompetenzen ein zentrales Thema, ob es um Kompetenzen für das Studium geht oder um Kompetenzen, die nach dem Studium benötigt werden. Mittels eines modularen, auf die Bedarfe von Studierenden abgestimmten Konzepts kann der Lernprozess begleitet werden. Der Einsatz eines Lernmanagementsystems, beispielsweise Moodle, kann dazu beitragen, den Kompetenzerwerb zeit- und ortsungebunden zu unterstützen. Im Workshop werden entsprechende Funktionen und Lernaktivitäten vorgestellt, die für Darstellung und Anrechnung von Kompetenzen genutzt werden können. Anschließend werden anhand von Good-Practice-Beispielen der Universität Paderborn, Universität Duisburg-Essen sowie der Hochschule Niederrhein didaktische, methodische und technische Umsetzungen in Moodle präsentiert. Der Fokus liegt hierbei auf den Bereichen der Methodenkompetenz und des Selbstmanagement. Der Workshop richtet sich an Lehrende, die daran interessiert sind, Good-Practice-Beispiele für den Bereich der Kompetenzvermittlung mit einem Lernmanagement kennen zu lernen sowie Lehrende und Service Einrichtungen, die an Funktionen und Lernaktivitäten für den Kompetenzerwerb in Moodle interessiert sind.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  • Input: Eine Einführung in die Funktionen und Lernaktivitäten in Moodle (30 Min.)
  • Fallbeispiele der Universität Paderborn mit anschließendem Austausch über Praxisbeispiele in der Hochschullehre (15 Min.)
  • Fallbeispiele der Universität Duisburg-Essen mit anschließendem Austausch über Praxisbeispiele in der Hochschullehre (15 Min.)
  • Fallbeispiele der Hochschule Niederrhein mit anschließendem Austausch über Praxisbeispiele in der Hochschullehre (15 Min.)

Bereitgestellt werden die Foliensätze sowie eine in Etherpad erfasste Dokumentation.

(Hinweis an das Organisationsteam: benötigt werden ein Laptop mit LAN-Anschluss sowie ein Beamer)

DH-NRW Session: "Urheberrechtlich geschützte Werke in Lehre und Forschung erlaubnisfrei nutzen" in Kooperation mit dem Elan. e.V.

Bild des Benutzers Janine Horn
Dr. jur. Janine Horn, ELAN.e.V.
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
R12 V05 D81

Mit dem UrhWissG wurden die neuen Nutzungserlaubnisse der §§ 60a-60d in das Urheberrechtsgesetz eingeführt. Lehrenden soll der Umgang mit digitalen Medien erleichtert werden. So klar die Regelungen auf den ersten Blick sind, so bleibt auf den zweiten einiges unklar. Auch kann alternativ der Einsatz von offen lizenzierten Inhalten, wie OER, sinnvoll sein.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach kurzem Vortrag und zusammenfassenden Erklärvideo werden Anwendungszenarien der Teilnehmer*innen exemplarisch anhand von Übersichten und Checklisten erläutert.

PINGO

Bild des Benutzers Dominik Niehus
.
Slot: 
Slot 1 - Donnerstag 13:45 bis 15:00 Uhr
Raum: 
V15 R01 H90
Verstehen die Studierenden die Inhalte meiner Veranstaltung?“ „Wie kann ich eine Veranstaltung mit 600 Teilnehmern interaktiver gestalten?“ – Audience Response Systeme (ARS) bieten eine Antwort auf diese Fragen. Sie ermöglichen es, ähnlich dem Publikumsjoker aus der Sendung „Wer wird Millionär?“, allen Teilnehmern simultan eine Frage zu stellen sowie die Antworten anschließend aggregiert auszuwerten und zu besprechen. PINGO ist ein webbasiertes ARS, welches Sie ohne Kosten in Ihre Lehrveranstaltungen einbinden können.    
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

In diesem Workshop lernen Sie die Bedienung von PINGO kennen und diskutieren didaktische Einsatzszenarien.

OER suchen, anpassen, bereitstellen – Herausforderungen von OER in der Hochschullehre

Bild des Benutzers Dr. Tobias Hölterhof
Tamara Heck (DIPF), Peter Pfänder (LearningLab), Tobias Hölterhof (LearningLab)
Slot: 
Slot 2 - Donnerstag 15:20 bis 16:35 Uhr
Raum: 
R12 T03 F87

Offene Lernressourcen (Open Educational Resources, OER) sind jegliche Art von Materialien, die für das Lernen und Lehren von jedermann eingesetzt werden können. Mehr noch, sie sollen nicht nur wiederverwendet, sondern auch geändert, angepasst und diese neue Versionen wieder offen geteilt werden können. Jedoch gibt es bei den einzelnen Schritte der Suche, Revision und Bereitstellung vielfältige Herausforderungen und Fragen.

Unsere Session zielt darauf ab, mit den Teilnehmenden in Gruppen OER-Inhalte für konkrete Szenarien zu suchen, zu überarbeiten und wieder zur Verfügung zu stellen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einen der Schritte zu durchlaufen und anschließend ihre Erfahrungen in der Gruppe zu diskutieren und offene Fragen einzubringen.

Die Teilnehmenden können eigene Beispiele aus ihren Lehr-/Lernsettings mitbringen (siehe Ablauf der Session).

Hintergrund: Die Session greift wesentliche Teilthemen des Projektvorhabens „Digitale

Bildungsarchitekturen: Offene Lernressourcen in verteilten Lerninfrastrukturen“ auf, welches als Projektantrag in der BMBF-Förderlinie „Digitale Hochschulbildung“ zusammen mit dem DIPF und dem ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft vorliegt. Die Ergebnisse der Session bilden für das Projektvorhabens wertvolle Einschätzungen und Hinweise.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Möglicher Ablauf der Session:

  • Begrüßung und kurze OER-Einführung

  • Gruppenarbeit je zu OER Suche, Revision oder Bereitstellung. Es werden Beispiele zu Lehr-/Lernszenarien vorgegeben. Teilnehmende können jedoch auch eigene Beispiele einbringen, z.B. Spezifisches Thema einbringen, zu dem Sie gerne OERs haben möchten, schon vorhandene OERs zu Ihrem Thema mitbringen, die Sie bearbeiten möchten.

  • Reflexion und Austausch unter den Gruppen

Bringen Sie bitte einen eigenen Laptop bzw. Tablet mit.

H5P im Kontext der Hochschule.

Bild des Benutzers Mirco Zick
Mirco Zick (Universität Duisburg-Essen), Kathi Mulder (Hochschule Ruhr West), Annamaria Köster (Hochschule Ruhr West) und Prof. Dr. Mike Altieri (Hochschule Ruhr West).
Slot: 
Slot 2 - Donnerstag 15:20 bis 16:35 Uhr
Raum: 
R12 R03 A93

Kurzbeschreibung: Das Autorentool H5P bietet Möglichkeiten z.B. Lehrinhalte für das Selbststudium aufzubereiten, flexible Einstiegsmöglichkeiten in den Lehrstoff bei verschiedenen Vorwissensständen zu ermöglichen oder interaktive Elemente zur Wissensüberprüfung zu generieren. Zu Beginn der Session wird H5P und der Einsatz des Tools vorgestellt. Im anschließenden Hands-On Teil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, das Tool selbst auszuprobieren und den Einsatz in ihrer Lehre bzw. an ihrer Hochschule zu diskutieren. Ziel ist es, die Chancen sowie Grenzen zu eruieren, die der Einsatz von mit H5P erstellten, interaktiven Inhalten für die Hochschullehre mit sich bringt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Zielgruppen: Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Serviceeinrichtungen an Hochschulen.

Vorkenntnisse: Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Bringen Sie jedoch bitte einen eigenen Laptop bzw. ein eigenes Tablet mit.

Agenda:

  1. Inputvortrag: H5P und Beispiele der Nutzung in der Hochschullehre
  2. Hands-On: Ausprobieren des Tools am eigenen Endgerät
  3. Diskussion und Zusammenfassung im Plenum

Benötigtes Material: Stellwand und Moderationskoffer (2-3 Stifte/ Eddings und Moderationskarten sowie Pins/ Reißnägel, entsprechend der TN-Anzahl).

OER-Repositorien interaktiver Mathematik-Aufgaben und deren Einbettung in OER-Hochschulstrategien

Bild des Benutzers David Eckhoff
Dr. Florian Heiderich, Universität Siegen
Slot: 
Slot 2 - Donnerstag 15:20 bis 16:35 Uhr
Raum: 
R12 S03 H20

Der Workshop richtet sich sowohl an Hochschullehrende (insbesondere der Mathematik und Naturwissenschaften) als auch an E-Learning-Akteurinnen und Akteure, die mit der Entwicklung und Implementierung von OER-Strategien befasst sind.

An den Beispielen der OER-Strategie der Universität Duisburg-Essen, wo ein allgemeines OER-Repositorium eingerichtet wird, und dem Einsatz von OER-Aufgaben in WeBWorK, einer auf mathematische Aufgaben spezialisierten Plattform an der Universität Siegen, wird der Frage nachgegangen, in welchem Verhältnis Hochschulstrategien und der Bedarf an fachspezifischem Austausch in Bezug auf OER stehen und wie beide Seiten voneinander profitieren können.

Allgemein soll die Frage disktutiert werden, wie fachspezifische Repositorien sinnvoll in E-Learning- und OER-Strategien eingebunden werden können. Die Übertragbarkeit des Fallbeispiels ist dadurch gegeben, dass in vielen Disziplinen ein Bedarf nach innerfachlichem Austausch vorhanden ist, der in Hochschulmaßnahmen berücksichtigt werden sollte.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

2 kurze Inputs: OER Strategien und Beispiele für hochschuleigene OER-Plattformen mit Fokus auf UDE, Praxisbeispiel WebWork der Uni Siegen (insg. 30 Min.). Sammlung von Erfahrungen und Ideen: Gibt es in anderen Fachrichtungen andere bekannte Beispiele? Brainstorming zu den Funktionen, die eine hochschuleigene Plattform erfüllen sollte

E-Assessment in der Praxis

Bild des Benutzers Holger Gollan
Albert Bilo, Universität Duisburg-Essen, CIO. Alain Michel Keller, Bergische Universität Wuppertal.
Slot: 
Slot 2 - Donnerstag 15:20 bis 16:35 Uhr
Raum: 
R12 S05 H20

Neben wichtigen Fragen der methodisch-didaktischen Verortung von Lernstandserhebungen in elektronischer Form ergeben sich eine Reihe infrastruktureller und formeller Fragen, um nachhaltig Online-Klausuren an einer Hochschule zu etablieren. Die Universität Duisburg-Essen hat seit vielen Jahren umfangreiche Erfahrungen in der Durchführung von online-Klausuren gesammelt. 2017 wurden 18.000 Einzelprüfungen durchgeführt. Im Rahmen der Jahrestagung E-Learning NRW wird Gelegenheit sein, die PC Hall in Essen mit entsprechenden Prüfungssimulationen zu besichtigen. Auf der Basis wichtiger Ergebnisse, die darüber hinaus im Projekt E-Assessment NRW (https://www.eassessmentnrw.de) im Verbund mit den Universitäten Paderborn und Wuppertal sowie den Hochschulen Ostwestfalen-Lippe und Niederrhein zur Klärung von rechtlichen und organisatorischen Fragen gewonnen werden konnten, dient der Workshop dem Erfahrungsaustausch. Hierzu werden die als Leitideen des Projektes entwickelte hochschulübergreifenden Handreichungen und Handlungsempfehlungen herangezogen. Der Aufweis von Schwierigkeiten und die Darstellung von Lösungsstrategien zur Herstellung von Akzeptanz für zeitgemäße und innovative Techniken soll auf dieser Basis im Workshop „E-Assessment in der Praxis“ unter Interessierten mit und ohne konkrete Vorerfahrungen ausgetauscht werden. Damit werden auch auch die Möglichkeiten für andere Hochschulen aufgezeigt, diese Erfahrungen nachzunutzen. Der Workshop wird von der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einführender Kurzdarstellung unbd Überblick ist ein Erfahrungsaustausch anhand strukturierter Leitfragen geplant. Die Teilnehmer artikulieren ihre Erfahrungen und Erwartungen. Moderiert und methodisch durch Metaplankarten unterstützt werden die Pros und Kontras zum Thema E-Assessments in der Praxis geclustert und priorisiert. Das Format und die Inhalte zielen auf Akzeptanzgewinn bei den unmittelbaren Akteuren und infrastrukturell Verantwortlichen. Die vorliegenden Handlungsempfehlungen zum Thema E-Assessment sollen damit bei den Workshopteilnehmern präsenter, ihre Nutzen deutlicher werden.

Beamer, Stellwände, Metaplankarten (Nadeln)

Plan A Webinar: Online lehren, lernen und arbeiten - eine Einführung

Bild des Benutzers Anke Petschenka
Anke Petschenka, Universität Duisburg-Essen Nicole Engelhardt, FernUniversität in Hagen Kirsten Konert, FernUniversität in Hagen
Slot: 
Slot 2 - Donnerstag 15:20 bis 16:35 Uhr
Raum: 
R12 T04 F14

Webinare zur webbasierten Unterstützung von Lehre und Projektarbeit sind ein innovatives Lehrformat, um sowohl Inhaltsvermittlung, als auch die Unterstützung des Lernprozesses sowie Gruppenarbeit und Diskussion abzubilden. Im Workshop wird auf folgende Aspekte Bezug genommen: Mehrwert und didaktische Einsatzszenarien, Gruppenarbeit und Interaktion sowie Projektarbeit. Als technische Infrastruktur dient das System Adobe Connect. Die Teilnehmer/innen werden in Kleingruppen verschiedene Szenarien diskutieren und diese mit dem Tool umsetzen.

 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vorstellungsrunde der Teilnehmer/innen, Abfrage des Kenntnisstands der Teilnehmer/innen (10 Minuten), Technische Hilfsmittel: Pinwand, PINGO, Etherpad. Präsentation innovativer Einsatzszenarien für die Lehre und andere Veranstaltungsformate, Praxisbeispiele inkl. Rückfragen durch die Workshopteilnehmenden (10 Minuten), Technische Hilfsmittel: Laptop, Etherpad. Einführung in die technische Handhabung von Adobe Connect. Präsentation innovativer Szenarien und Funktionalitäten zur Umsetzung didaktischer Lehr- und Lernszenarien (z.B. interaktive Elemente, Gruppenarbeit usw.) inkl. Rückfragen durch die Workshopteilnehmenden (10 Minuten), Technische Hilfsmittel: Laptop, Etherpad. Praxiseinheit – Bildung von vier Arbeitsgruppen (30 Minuten), Technische Hilfsmittel: Weitere Laptops / Notebook Cluster, Etherpad. Thema 1: Umsetzung einer Lehr/Lerneinheit in Adobe Connect mit Schwerpunkt Interaktion Thema 2: Umsetzung einer Lehr/Lerneinheit in Adobe Connect mit Schwerpunkt Kleingruppenarbeit Thema 3: Umsetzung einer Einheit zur Abbildung von Projektarbeit Thema 4: Umsetzung einer Online-Sprechstunde Präsentation der Ergebnisse (10 Minuten), Technische Hilfsmittel: Weitere Laptops / Notebook Cluster mit Adobe Plug-In. Abschluss (5 Minuten), Technische Hilfsmittel: Etherpad.

 

Gut informiert durchstarten im Studium – ein E-Coaching-Element aus dem Projekt „NRW-Talentscouting“

Bild des Benutzers Cordula Meier
HHU, Studienberatung/Coaching: Dipl.-Hdl. Cordula Meier HHU, Talentscouting: Simone Jawor-Jussen M.A. BUW, Talentscouting: Maurice Lorenz M.A.
Slot: 
Slot 2 - Donnerstag 15:20 bis 16:35 Uhr
Raum: 
V15 R01 H90

E-Learning-Werkzeuge werden an Hochschulen nicht nur in der Lehre, sondern auch für die Beratung Studierender und Studieninteressierter eingesetzt. Im Projekt Talentscouting, welches sich speziell an nicht-traditionelle Studieninteressierte/Studierende richtet, sind E-Coaching-Elemente durch ihre Niedrigschwelligkeit, Zeit- und Ortsunabhängigkeit und den „Reiz des Digitalen“ eine ideale Ergänzung zur persönlichen Beratung. Aktuell in der Entwicklung befindet sich ein ILIAS-Modul für den Übergang Schule-Hochschule. Wir laden Sie ein, die Inhalte kennenzulernen und auszuprobieren!

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vorstellung des Moduls, Stand der Umsetzung, interaktives Ausprobieren (byod!)

Ideen generieren: a) Wir funktionieren ähnliche Konzepte auch für fächerspezifische Einführung (und in der Lehre)? b) Welche E-Learning-Werkzeuge oder -Strategien eignen sich noch für die Beratung und Betreuung von Studierenden?

Podiumsdiskussion

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
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Slot: 
Podiumsdiskussion - Donnerstag 17:00 bis 18:30 Uhr
Raum: 
R14 gr. Hörsaal

Podiumsdiskussion "Digitalisierung und Hochschulentwicklung"
mit Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Prorektorin der Universität Duisburg-Essen
Vertreter/in des BMBF
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Podiumsdiskussion

Abendveranstaltung - Donnerstag

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
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Slot: 
Abendveranstaltung - Donnerstag 18:30 Uhr - 22:00 Uhr
Raum: 
Glaspavillon

gemeinsame Abendveranstaltung der GMW und der elearn im Glaspavillon mit Science Slam

Kosten: 25 Euro

Karten können vor Ort bezogen werden

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

...

9:00 Digitales Prüfen ("hands-on" in der PC-Hall)

Bild des Benutzers Holger Gollan
Dr. Holger Gollan, Leiter Lerntechnologien Universität Duisburg-Essen
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
PC-Hall, Altendorfer Str. 9 (nähe Berliner Platz)

Diese Session findet  in der PC-Hall der Universität Duisburg-Essen statt (Altendorferstr. 5-9, nähe U-Bahn Station Berliner Platz), in der digitale Prüfungen mit ca. 200 Personen gleichzeitig stattfinden können. Nutzen Sie bitte den internen Eingang 3!

Die Session beginnt bereits um 9:00 Uhr!  

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vorgestellt werden die räumlichen und technischen Möglichkeiten der PC-Halls an der Universität Duisburg-Essen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, das digitale Prüfen in der PC-Hall mit Hilfe der Lösungen LPLUS und JACK selbst zu erfahren und sich mit Anderen über ihre Erfahrungen auszutauschen. 

Die Session beginnt bereits um 9:00 Uhr!  

Achtung: Die PC-Hall befindet sich an der Altendorfer Str. 5-9 (nähe U-Bahn Station Berliner Platz) und ist (zu Fuß) ca. 15 Minuten vom zentralen Campus entfernt! Nutzen Sie bitte den internen Eingang 3!

 

Motivation und Feedback in Flipped Classroom Formaten

Bild des Benutzers Nadine Hagemus-Becker
Prof. Dr. Ellen Roemer, Hochschule Ruhr West Dr. Nadine Hagemus-Becker, Hochschule Ruhr West Prof. Dr.-Ing. Hartmut Ulrich, Hochschule Ruhr West Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher, FH St. Pölten, Österreich Mag. Josef Buchner, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 S03 H20

In Flipped Classroom Formaten sollen Studierenden selbstständig Lerninhalte im Rahmen einer Selbstlernphase erarbeiten. Einige von ihnen benötigen währenddessen zusätzliche Unterstützung bei der Erreichung der Selbstlernziele, um eine grundlegende Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten. Je passgenauer die Materialien und die didaktischen Überlegungen der Selbstlernphase sind, umso eher können diese Materialien dann auch außerhalb der Hochschule zu gelingenden Bildungsprozessen beitragen. Ziel des Workshops ist es, mit TeilnehmerInnen mit Flipped Classroom-Erfahrung bewährte Methoden auszutauschen und neue Ansätze zu entwickeln, wie verschiedene Typen von Studierenden während der Selbstlernphase motiviert werden können und wie Lehrende auf geeignete Weise Feedback geben können.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Ein erstes Ziel ist es, im Rahmen der Selbstlernphase von Flipped Classroom Formaten die Motivation für verschiedene Gruppen von Studierenden zu steigern und das Selbstlernen von Studierenden zu unterstützen. Dazu wird im Rahmen des Workshops mit Hilfe von Kreativ-Techniken, wie z.B. einem Brainstorming in Form eines didaktischen „Kugellagers“, verschiedene Arten der Motivation für verschiedene Typen von Studierenden in Form einer Lernlandkarte erarbeitet und diskutiert.

Ein zweites Ziel ist es, verschiedene Möglichkeiten des Feedbacks der Studierenden während der Selbstlernphase in Kleingruppen zu identifizieren. Abschließend werden die verschiedenen Formen der Motivation und des Feedbacks von den TeilnehmerInnen im Rahmen eines Galerieganges bewertet.

Austattung: 5 Stellwände, Moderationskoffer

Geht's auch einfacher? Den Austausch freier Bildungsinhalte mit TechnOERlogien fördern

Bild des Benutzers Matthias Kunkel
André Mersch, Hochschule Ostwestfalen-Lippe | Klaus Vorkauf, Fachhochschule Dortmund | Matthias Kunkel, ILIAS open source e-Learning e.V.
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 V05 D81

Die Initiative OERinfo hat seit letztem Jahr mehr Aufmerksamkeit auf Open Educational Resources an Hochschulen gelenkt. In vielen Projekten wurden Lehrende über rechtliche, didaktische und organisatorische Bedingungen von OER informiert und zur Nutzung motiviert. Nicht gefördert wurden dagegen technologische Verbesserungen, um das Teilen und Nutzen freier Inhalte für Lehrende zu erleichtern. Rückmeldungen von Anwendern zeigen, dass der Bedarf dafür hoch ist. Der Workshop will erste Ansätze zeigen und Anforderungen an künftige Entwicklungen von OER-Services sammeln.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Im Workshop sollen Lehrende ihre Erfahrungen und Probleme mit den technischen Bedingungen beim Content-Sharing austauschen und Anforderungen für eine bessere Unterstützung durch Tools und Services formulieren. Geplanter Ablauf ist:

  • Input-Referat zu Tool-Entwicklungen, die innerhalb oder parallel zu OERinfo-Projekten bereits erfolgt sind und die Content-Sharing vereinfachen sollen (15'),
  • 3 Stationen zu den Schwerpunktthemen "Lizenzen / Rechte", "Metadaten auszeichnen" und "Inhalte finden und einbinden" (je 15')
  • Abschließende Diskussion und nächste Schritte

Die Ergebnisse sollen in einen geplanten Förderantrag für OER-freundliche Infrastrukturen einfliessen, der aktuell vom Projekt Jointly vorbereitet wird.

Der Workshop ist für Anwender aller Plattformen vorgesehen und offen für alle Interessierten am Thema OER-Technologien. Vorerfahrungen in der Nutzung oder Veröffentlichung von OER sind wünschenswert. Aber auch Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Digitale Kompetenzen für die Lehre entwickeln

Bild des Benutzers Tobina Brinker
Prof. Dr. Tobina Brinker, Netzwerk hdw nrw, Prof. Dr. Hans Brandt-Pook, FH Bielefeld, Sonka Stein, Servicestelle akademische Personalentwicklung Bergische Universität Wuppertal
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 R03 A93

Bestehende Weiterbildungs- und Beratungsangebote (Workshops zu E-assessment, Moodle, ILIAS usw.) konnten bisher nicht ausreichend den Kompetenzaufbau für digitale Lehre unterstützen. Zur umfassenden Unterstützung der Hochschullehrenden entwickelt das Netzwerk hdw nrw, die FH Bielefeld und die Bergische Universität Wuppertal ein Weiterbildungskonzept für die digitale Lehre, da Elemente der klassischen Hochschuldidaktik mit denen der Mediendidaktik verbindet, digital und analog. Nach der IST-Analyse bestehender Angebote bei hdw und der Bergischen Universität Wuppertal, bei anderen Zentren und in anderen Bundesländern wurde festgestellt, dass es viel Entwicklungspotential in bestehenden Kursen für digitale Elemente gibt, eine disruptive Veränderung aber nicht notwendig ist. Der Konzeptentwurf und möglichst ein erster Durchlauf soll auf der Tagung vorgestellt und diskutiert werden mit dem Ziel, mittelfristig ein Blended Learning-Angebot "Digitale Kompetenzen für die Lehre "als mögliches Modell  für ein gemeinsames hochschuldidaktisches Angebot der Universitäten und Hochschulen in NRW anzubieten.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einem Impuls-Vortrag zur Vorstellung des Konzepts und anschließender Diskussion erfolgtdie Ergebnissicherung in einer MindMap. Benötigt werden ein Beamer, eine Pinnwand, ein Flipchart und ein Moderationskoffer.

Design Thinking meets Agiles Projektmanagement

Bild des Benutzers Dr. Anders Lehr
| Thomas Unterholzer, M.A. > Universität Duisburg-Essen | | Dr. Anders Lehr > Heinrich Heine Universität Düsseldorf |
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 S05 H20

Die Session wird „hands on“ Methoden aus dem Design Thinking und Agilem Projektmanagement zur Erstellung von E-Learning—Anwendungen vermitteln. In Arbeitsgruppen wird exemplarisch ein E-Learning-Modul zum Thema „Prokrastination im Studium“ entwickelt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Das „Successive Approximation Model“ nach Michael W. Allen (2016), als Nachfolge des ADDIE-Instruktionsdesign-Models, soll den TeilnehmernInnen neue „agilere“ Entwicklungsprozesse näherbringen.

Die verschiedenen iterativen Phasen werden mit Werkzeugen aus dem Design Thinking wie. z.B. Interview- und Beobachtungstechniken, Persona und User-Journeys umgesetzt und mit SCRUM, einem agilen Projektvorgehen.

Als Hauptzielgruppe sind Lehrende angesprochen, die einen Teil ihrer Lehrangebote mit E-Learning umsetzen wollen.
Auch MitarbeiterInnen, die bei der Entwicklung von E-Learning-Angeboten technisch-inhaltlich mitwirken z.B. in Multimedia-Zentren, sind ebenfalls eingeladen. 
Ein zusätzliches Skript mit dem Fotoprotokoll der Session wird die gezeigten Vorgehensweisen bündeln und beim Transfer in andere E-Learning-Projekte unterstützen.

„Das unterschätzte(?) Potenzial von Videos in der Hochschullehre: Qualifizierung von Lehrenden und Lernenden durch Videos in unterschiedlichen Einsatzszenarien“

Bild des Benutzers Mike Altieri
Prof. Dr. Mike Altieri, Evelyn Schirmer, Erik Kunze und Matthias Staupe, Hochschule Ruhr West (Schwerpunkt: Lehre digital unterstützen und durchführen), Philipp Marquardt und Leona Kruse, PerLe - Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Schwerpunkt: Lehrende unterstützen und beraten)
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
V15 R01 H90

Der Workshop zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Lehr- und Lernvideos auf, die weit über den üblichen Einsatz als Erklärvideo hinausgehen. Es werden Impulse aus der Lehrpraxis gegeben, an die die Teilnehmenden anknüpfen können. Nach den Impulsen besteht die Möglichkeit, sich auf verschiedene Stationen zu verteilen und mit den Impulsgebenden über die Realisierung eigener ähnlicher Vorhaben zu sprechen. Abschließend werden die Ergebnisse dieser Diskussionen im Plenum zusammengeführt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Diskussionsspots

Zielgruppe Lernende, Hochschule Ruhr West:

  • Produktion interaktiver Videos zur Binnendifferenzierung
  • Lernvideos zur kombinierten fachlichen und fachsprachlichen Vorbereitung
  • didaktische Verankerung von Lernvideos durch Themen-Trailer in Lehrveranstaltungen
  • Lernvideos als Feedbackgeber bei der Bearbeitung von Übungsaufgaben

Zielgruppe Lehrende, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • Impulse — Videos zu aktuellen Themen der Hochschullehre

Methodisches Vorgehen

  • Impulsvorträge (insg. 15-20min)
  • Verteilung auf Arbeitsstationen mit den Impulsgebenden (5min)
  • Erarbeitung eigener Ideen und Konzepte ähnlicher Vorhaben (2x20min+X)
  • Ergebnisdissemination im Plenum (ca. 25min)

Digitale Hochschulbrücken – Möglichkeiten der hochschulübergreifenden Serviceleistungen und kooperativen Arbeitsformen

Bild des Benutzers Anja Kirberg
Universität Duisburg-Essen: Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Albert Bilo, Dr. Anke Petschenka, Anja Kirberg, Lisa Rohloff; Hochschule Niederrhein: Prof. Dr. Berthold Stegemerten, Silke Kirberg, Achim Halfmann; Hochschule Rhein-Waal: Prof. Dr. Marion Halfmann, Birte Heidkamp; Hochschule Ruhr West: Prof. Dr. Susanne Staude, Annamaria Köster, Karim Chanine
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 R04 B21

Mit dem Projekt [bridge] entwickelt sich seit September 2017 ein regionales Netzwerk für Lehrende und Vertreter*innen der Serviceeinrichtungen zur Förderung der Digitalisierung in Studium & Lehre zwischen den Hochschulen Niederrhein, Rhein-Waal, Ruhr West und der Universität Duisburg-Essen. Im Workshop werden Erkenntnisse aus der ersten Projektphase vorgestellt und weiterführende Perspektiven erörtert, um im Anschluss zu diskutieren, wie die hochschulübergreifende Gestaltung der Digitalisierung in Studium & Lehre zu einer offenen Hochschulkultur beitragen kann.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

3 Pinnwände & Moderationskoffer, Laptop

0 – 10 Minuten Vorstellung des Projekts (Projektverlauf bis September 2018 und Projektplanung 2019) Vortrag, Beamer und Laptop 10 - 40 Minuten 4 Thementische World Café - Methode, Moderationskoffer und Pinnwände Diskussionsfragen: 1) Handlungsfeld Moodle: Wie können Lehrende das Potential der vielfältig nutzbaren Lernplattform Moodle ausschöpfen? Welchen Stellenwert hat „Moodle“ für Sie? 2) Handlungsfeld Elektronisches Prüfen: Welche hochschulübergreifenden Services und kooperativen Arbeitsformen würden Sie sich zur Unterstützung bei der Umsetzung von elektronischen Prüfungen wünschen? Präferieren Sie summative oder formative Prüfungsformate? 3) Handlungsfeld Instructional Design/OER: Was halten Sie von der Idee einer hochschulübergreifenden OER-Servicestelle? Welche Dienstleistungen sollte eine solche Stelle vorhalten? Wie könnten weitere kooperative Maßnahmen aussehen, um OER zu fördern? 4) Wie können die Angebote des Verbunds und die sich entwickelnde Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Handlungsfeldern in die Hochschulen hinein kommuniziert werden? Wie können hochschulübergreifend erbrachte Services zur Förderung einer offenen Hochschulkultur nachhaltig organisiert und finanziert werden? Formulierung von Antworten, weiterführenden Fragen und Thesen 40 - 50 Minuten Clustern der Ergebnisse Pinnwand / Plenum 50 – 70 Minuten Beantwortung der Fragen / Diskussion der Thesen 70 – 75 Minuten Abschluss

 

Architekturen für offene Bildungsressourcen

Bild des Benutzers Manfred Kaul
Manfred Kaul, André Kless (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg), Stefan Bente (TH Köln) und Ronny Hartanto (Hochschule Rhein-Waal).
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 T04 E96

Das WWW wurde von seinem Erfinder auf egalitären Grundprinzipien aufgebaut, die auch im E-Learning zum Tragen kommen können. Wo stehen wir heute bei der Gestaltung offener Lernarchitekturen? Werden die Grundprinzipien der Offenheit, Dezentralisierung, Modularität technisch, organisatorisch und ideell umgesetzt? Mit den Teilnehmern diskutieren wir die Architektur von offenen Bildungsangeboten und OER, fragen nach den Wünschen, Idealen, dem IST-Zustand und dem Weg zu einer besseren Bildungswelt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einer kurzen Einführung zeigen die Autoren Demos einer Architektur mit modularen Lernkomponenten, die nach dem Lego-Prinzip frei kombinierbar sind, im WWW offen und dezentral zur Verfügung stehen und das WWW zu einem "Digital Maker Space" weiter entwickeln,  weiterhin gibt es Impulsvorträge zu Remote Lab Framework und COALbase (Constructive Alignment as base for everything). Die Teilnehmer werden zu wichtigen Fragestellungen in Diskussionsgruppen eingebunden. 

Das Verbundprojekt "Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung in NRW" (digiLL_NRW) – Einsatzszenarien, Kooperationsmöglichkeiten und Qualitätssicherung

Bild des Benutzers Björn Bulizek
Professional School of Education der Universität Bielefeld, Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum, DokoLL der Universität Dortmund, Zentrum für Lehrerbildung der Universität Duisburg-Essen, Zentrum für Lehrerbildung der WWU Münster, Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 R05 A69

Die Ziele des Verbundprojekts "Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung in NRW" (https://digill-nrw.de/) der Zentren für LehrerInnenbildung/Professional Schools of Education der Universitäten Bielefeld, Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Münster und Köln sind der Auf- und Ausbau eines Netzwerks zur Stärkung der digitalen Lehre und die Förderung/Vertiefung der mediendidaktischen und -pädagogischen Kompetenzen von Lehrenden/angehenden Lehrenden und LehrerInnen in allen Phasen der LehrerInnenbildung.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vorstellung des Projektes (Ausgangslage, Ziele, vereinbarte Rahmenbedingungen, Vorstellung der Portalseite und der bereits verfügbaren Lernmodule, Möglichkeiten, dem Verbundprojekt beizutreten, Verfahren zur Qualitätssicherung). Gemeinsame Arbeitsphase: TeilnehmerInnen erhalten zunächst die Möglichkeit, in Form eines World Cafés die bestehenden Lernmodule zu sichten (Tische, Stühle und WLAN erforderlich, iPads und Notebooks werden von den Vortragenden bereitgestellt) – TeilnehmerInnen geben im Plenum Feedback zu den Lernmodulen und zur Portalseite des Projektes (didaktisch-methodische Aufbereitung der Inhalte, Bedienbarkeit, Strukturierung, Layout, Mehrwert ggü „herkömmlicher“ Lehre usw.) – Diskussion und Erarbeitung bestehender/weiterer Kriterien zur Qualitätssicherung im Plenum sowie Sammlung weiterer Themenvorschläge und Gespräch über Kooperationsmöglichkeiten.

Wirksamer Einsatz von Webinaren als hochschul- und mediendidaktische Maßnahme.

Bild des Benutzers Jana Panke
Lavinia Ionica, Zentrum für multimediales Lehren und Lehren, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Doris Meißner, ZQS/elsa, Leibniz Universität Hannover
Slot: 
Slot 3 - Freitag 09:15 bis 10:30
Raum: 
R12 T04 F14

Die Entwicklung und Förderung der digitalen Kompetenz von Hochschullehrenden ist im Zuge der Digitalisierung zunehmend eine Aufgabe von Länderinitiativen, Serviceeinrichtungen, Bibliotheken, Verbänden oder E-Learning-Portalen geworden. Das Webinar ermöglicht den Teilnehmenden virtuell in Dialog zu treten und ist auch in der Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Der wirksame Einsatz von Webinaren als hochschul- und mediendidaktische Maßnahme ist die zentrale Frage des Workshops, die gestützt von einer Analyse zu bestehenden Angeboten als Diskussionsgrundlage erarbeitet werden soll.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

- Die Referentinnen werden gute Beispiele zu unterschiedlichen Webinarformaten, abhängig von entsprechenden Lehr-/Lern-Szenarien präsentieren, wie zum Beispiel die Ergänzung von Webinaren mit Präsenzangeboten, und zur Diskussion stellen. - Eruierung von Erfolgskriterien zur Wissensvermittlung von digitalen Kompetenzen in Webinaren und Online-Tagungen. - Die vorgestellten Webinarangebote sollen mit Blick auf das von Eichhorn, Müller, Tillmann (2017) entwickelte Kompetenzraster zur Digitalen Kompetenz diskutiert werden: Welche Formate sind nötig, um höhere Taxonomiestufen zu erreichen und welche Dimensionen des Rasters können über Webinare abgedeckt werden? - Organisatorische sowie administrative Fragestellungen werden gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet, wie beispielsweise Fragen rund um die Anerkennung von Webinaren. Methoden des Workshops - kurzer Input mit Vorstellung der Analyseergebnisse - Gruppenarbeit und -diskussion verschiedener Fragestellungen Technische/ mediale Hilfsmittel: Präsentationskoffer, W-LAN, Beamer, Flipcharts, Metaplanwände Wir empfehlen den Teilnehmenden zudem ein elektronisches Endgerät mitzubringen. Literatur: Eichhorn, M.; Müller, R.; Tillmann, A. (2017): Entwicklung eines Kompetenzrasters zur Erfassung der 'Digitalen Kompetenz' von Hochschullehrenden. In: Christoph Igel (Hrsg.), Bildungsräume. Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), Münster, New York 2017. S. 209-219.

Keynotes und Fazit - Freitag

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
...
Slot: 
Keynotes und Abschluss-Session - Freitag 11:00 bis 13:00
Raum: 
R14 gr. Hörsaal
11:00 Keynote: Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (U Hamburg) "Open Educational Practices an Hochschulen – ein Spannungsfeld zwischen Lehralltag, Theorie, Apathie und Idealisierung"  

11:45 Keynote: Prof. Dr. Klaus Tochtermann (ZBW) "Open Science: Die Zukunft des wissenschaftlichen Arbeitens gestalten"

12:30 Fazit und Paper/Posterprämierung (mit Dr. Drees, Dr. Getto, Hintze, Jorzik, Prof. Dr. Köhler)

 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

...

Abschlussimbiss - Freitag 13:00

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
...
Slot: 
Abschlussimbiss - Freitag 13:00 Uhr
Raum: 
Glaspavillon

Abschlussimbiss

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

...

Eröffnung: Vom E-Learning zur Digitalisierung in Studium & Lehre

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
Michael Kerres
Slot: 
(2017) Eröffnung - 10:00 bis 10:15

Eröffnung: Michael Kerres

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

n.a.

Content-Marktplatz: Förderung hochschulübergreifender Zusammenarbeit im Bereich Lehre

Bild des Benutzers Barbara Getto
Für den Arbeitskreis "Content-Marktplatz": Dr. Barbara Getto (Universität Duisburg-Essen), Prof. Dr. Gudrun Oevel (Universität Paderborn)
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A40

Im Kontext der "Digitalen Hochschule NRW" soll systematisch das Ziel verfolgt werden, eine Kultur des Austausches und gegenseitige Weiterentwicklung von Lehr- und Lernmaterialien unter freien Lizenzen (als OER) in NRW und darüber hinaus von und für die Praxis zu entwickeln. Um dieses voran zu treiben, hat der Vorstand der DH NRW auf Initiative von E-Learning NRW beschlossen, ein Vorprojekt zur Klärung der Rahmenparameter zu initiieren.

Unter dem Label „Content Marktplatz“ (angelehnt an das bereits etablierte DH NRW-Format des „IKM-Marktplatz“) wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die mit der Entwicklung von Modellvarianten für den NRW-weiten hochschulübergreifenden Content-Austausch beauftragt wurde.

Dabei liegt der Fokus auf der Förderung einer Kultur des Austausches von Lehr- und Lernmaterialien und  der Verbreitung von OER in die Praxis. Es sollen daher nicht nur Leuchttürme für OER-Materialien gefördert sondern eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Inhalte sollen in jeder Granularität von einzelnen Abbildungen oder Apps bis zu ganzen Kursen flexibel gestaltet und über wettbewerbliche Ausschreibungen an jeder Hochschule finanziert werden. Zusätzliche Begleitprogramme runden den Content Marktplatz ab und adressieren zentrale Aufgaben wie bspw. Beratungsangebote sowie noch ungelöste Themen wie bspw. Anreizstrukturen und Qualitätsentwicklung.

In der Arbeitsgruppe wurden Modellvarianten für hochschulübergreifenden Content-Austausch entwickelt, die im Workshop vorgestellt und diskutiert werden sollen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die in der Arbeitsgruppe „Content-Marktplatz“ entwickelten Modellvarianten sollen anhand definierter Kriterien diskutiert und reflektiert werden. Die Präsentation der Zwischenergebnisse auf der elearn.nrw ist Teil eines mehrstufigen Feedback-Verfahrens, bei dem möglichst viele Perspektiven der NRW-Akteure einfließen können.

Akzeptanz für E-Learning bei Lehrenden und Lernenden fördern

Bild des Benutzers Sabine Kober
Hochschule Niederrhein, Projekt „Wissenschaftliche Weiterbildung und Wissenstransfer für die Region"
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 B38

Digitalisierungskonzepte müssen einen erkennbaren Mehrwert für Lehrende und Lernende haben, um auf Akzeptanz zu stoßen. In zwei Projekten zur wissenschaftlichen Weiterbildung, die einen Blended Learning-Ansatz verfolgen, stehen der Akzeptanz jedoch zunächst einige Hemmnisse entgegen. Diese Session behandelt einerseits die Frage, wie Lehrende dazu angeregt werden können, digitale Lehr- und Lernarrangements einzusetzen. Andererseits wird aus der Sicht der Lernenden untersucht, welche Faktoren die Nutzung des angebotenen E-Learnings fördern oder ihr entgegenstehen.

Maximale Teilnehmerzahl: ca 25

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  • Impulsvorträge zum Thema durch die Einreichenden (HSD: Dozierende an E-Learning heranführen; HS Niederrhein: Akzeptanz von E-Learning bei Studierenden), 2 x 10 Minuten
  • Gruppenarbeiten zu den Fragen 1. Wie können Lehrende dazu angeregt werden, digitale Aktivierungen einzusetzen? und 2. Welche Faktoren fördern die Nutzung der angebotenen E-Learning-Elemente oder stehen ihr entgegen?, 30 Minuten
  • Vorstellung und Diskussion der Arbeitsergebnisse, 25 Minuten
  • Beamer, Internetzugang da die Gruppenarbeiten über ein Etherpad laufen sollen
  • Moderationswände, Medienkoffer

Live-Online-Potentiale nutzen

Bild des Benutzers David Röthler
Christian F. Freisleben (FH St. Pölten)
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A46

Live-Online-Lernen hat sich in den letzten Jahren u. a. in der Form von Webinaren etabliert. Was bedeutet dies für die universitäre Lehre bereits jetzt? Angesprochen und diskutiert werden Öffnung & Corporate Social Responsibility, Internationalität, Kooperation mit anderen Hochschulen sowie “Virtuelle Mobilität”.

Darüber hinaus wird die Zukunft von Live-Online-Formaten demonstriert und kann zum Teil auch von den on- und offline Anwesenden ausprobiert werden: Videokonferenzen vom Smartphone, 360-Grad-Live-Streams, sowie ein Telepräsenzroboter.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die Session ist offen für alle. Es werden auch Teilnehmende eingeladen, die nicht vor Ort sein können. Eine Beteiligung via Smartphone, Tablet oder Notebook ist ausdrücklich gewünscht. Ebenso wird die Session live auf dem Youtube Channel des Learning Lab gestreamt werden. Interaktion mit den Teilnehmenden ist ein wesentliches Element der Session.

Kompetenzorientiert Planen und Prüfen - Zwei Tools zur praxisnahen Förderung guter Lehre

Bild des Benutzers Heike Seehagen-Marx
Prof. Dr. Wollersheim, Herr Pengel M.Ed. (Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Bildungswissenschaften, Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik), Dr. Kerrin Riewerts (Universität Bielefeld, Zentrum für Lehren & Lernen, Hochschuldidaktik und Lehrentwicklung)
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 B35

Voraussetzung für jegliche gute Lehre ist die gründliche Lehrveranstaltungsplanung. Diese wird durch ein Lehr-/ Prüfungsdesign mit dem Fokus auf das didaktische Konzept des Constructive Alignment unterstützt.

Vor diesem Hintergrund sollen Lehr-/Lernaktivitäten so geplant und realisiert werden, dass die intendierten Outcomes in der jeweiligen Prüfung erkennbar werden.

Doch wie lässt sich das praxisorientiert umsetzen? Zur praxisnahen Förderung guter Lehre können Systeme wie der Elektronische-Lehrveranstaltungsplaner (ELP) der Bergischen Universität Wuppertal und das E-Assessment-Literacy-Tool (EAs.LiT) der Professur für Allgemeine Pädagogik der Universität Leipzig eingesetzt werden.

Eine aussichtsreiche Lösung scheint in der konzeptionellen und technischen Verknüpfung beider Systeme zu liegen, die derzeit in Kooperation mit den Akteuren an beiden Universitäten erörtert werden.

In diesem Beitrag werden die beiden Systeme mit Blick auf das didaktische Konzept des Constructive Alignment vorgestellt. Darüberhinaus wird die Universität Bielefeld eine kompetenzorientierte Lösung vorstellen. 

Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen Lösungsmöglichkeiten für die besonderen Herausforderungen bezüglich technischer und didaktischer Konzepte diskutiert werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Geplanter Ablauf:

I. Einstieg

Umfrage

1. Status Quo: Welche Kriterien bzw. Hilfsmittel nutzen Sie gegenwärtig zur Planung einer Lehrveranstaltung bzw. einer Prüfung?

2. Zukunft: Welche Kriterien bzw. Hilfsmittel halten Sie für die Planung einer Lehrveranstaltung bzw. einer Prüfung für hilfreich?

II. Vorstellung eLP & EAs.LiT

Die hochschuldidaktische Grundlage: Constructive Alignment

Die Tools: Funktionen des elektronischen Lehrveranstaltungsplaners (eLP) und des E-Assessment-Literacy-Tools (EAs.LiT)

III. Vorstellung eines didaktischen Szenarios der Universität Bielefeld

IV. Diskussion

Ideen für Verknüpfung von eLP & EAs.LiT

 

Hilfsmittel:

Die Teilnehmenden werden gebeten, mobiles Endgeräte (z.B. Smartphone, Tablet) mit WLAN-Zugang (z.B. über eduroam) mitzubringen.

Für die Durchführung der Session werden benötigt: Moderationswand, Moderationskoffer, Beamer (hochauflösend), je nach Anzahl der Teilnehmenden Stühle/Tische und wenn möglich vier Notebooks.

Hochschulübergreifende Kooperation als gemeinsame Chance? Hochschulverbünde zur Digitalisierung in der Lehre

Bild des Benutzers Anja Kirberg
Hochschule Niederrhein: Prof. Dr. Berthold Stegemerten, Silke Kirberg, Hochschule Rhein-Waal: Prof. Dr. Marion Halfmann, Prof. Dr. Thomas Richter, Birte Heidkamp, Hochschule Ruhr West: Prof. Dr. Susanne Staude, Annamaria Köster, Universität Duisburg-Essen: Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Albert Bilo, Dr. Anke Petschenka, Anja Kirberg,
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 B32

Viele Projekte zur Digitalisierung der Lehre werden als arbeitsteilige Gemeinschaftsentwicklungen mehrerer Hochschulen durchgeführt. Seit 2016 prüfen die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Niederrhein, Rhein-Waal und Ruhr West zusammen mit der Universität Duisburg-Essen Handlungsfelder und Modalitäten einer möglichen Kooperation im Bereich der Digitalisierung in der Lehre. Was macht die Wirksamkeit eines engen regionalen Verbundes aus? In welchen Aktionsfeldern ist eine solche Zusammenarbeit sinnvoll, auch in Abgrenzung zu parallelen Initiativen?

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach der Vorstellung des Projekts "Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet I Niederrhein [bridge]" sind die Teilnehmer der Session eingeladen in Form eines World Cafés, Fragen rund um das Thema hochschulübergreifende Kooperationen zu erörtern.

Förderung individueller Lernprozesse im Bauingenieur-Studium – Kann die digitale Hochschullehre den Lernerfolg - speziell in der Technischen Mechanik - erhöhen?

Bild des Benutzers Marcel  Pelz
Martin Lang (Universität Duisburg-Essen, Technologie und Didaktik der Technik), Ralf Müller (Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Technische Mechanik), Julia Christmann (Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Technische Mechanik), Jörg Schröder (Universität Duisburg-Essen, Institut für Mechanik), Yasemin Özmen (Universität Duisburg-Essen, Institut für Mechanik), Felix Walker (Technische Universität Kaiserslautern, Fachdidaktik in der Technik)
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A26

Das Verbundforschungsprojekt FUNDAMENT hat zum Ziel, die individuellen Lernprozesse im Bauingenieur-Studium (mit Schwerpunkt auf der Technischen Mechanik) durch den Einsatz digitaler Hochschullehre zu fördern und somit den Studienerfolg zu erhöhen. Ein dreiteiliges online Förderkonzept (Online-Self-Assessment, Online-Vorkurs, interaktive online Module) wird entwickelt, eingesetzt und in einer Längsschnittstudie evaluiert. Innerhalb der Session wird die Entwicklung einzelner Items demonstriert.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Innerhalb der Session soll zunächst das Verbundforschungsprojekt FUNDAMENT (Universität Duisburg-Essen und Technische Universität Kaiserlautern) vorgestellt werden. Die Vorstellung dient zur Einordnung des theoretischen Hintergrunds und der aktuellen Relevanz der verwendeten digitalen Elemente (Online-Self-Assessment, Online-Vorkurs und interaktive online Module).

Neben dem aktuellen Stand der Entwicklung der digitalen Elemente, werden diese im Einzelnen detailliert vorgestellt und in einer Live-Demo präsentiert. Weiterhin wird die Erstellung der Items und Aufgaben mit den verwendeten Online-Tools TAO[1] und JACK[2] beispielhaft erläutert. Hierbei wird speziell auf die Besonderheiten und Vor- bzw. Nachteile von TAO und JACK eingegangen. Von ersten Erfahrungen des Einsatzes der digitalen Elemente an beiden Projektstandorten wird berichtet.

 

[1] TAO (Testing Assisté par Ordinateur – Computer Based Testing) - Verfügbar unter: https://www.taotesting.com (Stand: 07. Juni 2017)

[2] JACK - verfügbar unter: http://www.s3.uni-duisburg-essen.de/jack/ (Stand: 07. Juni 2017)

PINGO – Der Publikumsjoker für die Lehre

Bild des Benutzers Dennis Kundisch
Professor Dr. Christoph Clauser (RWTH Aachen, Applied Geophysics), Dr. Simon Oberthür (Universität Paderborn, Software Quality Lab)
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A21

Sie suchen Wege, Ihre Studierenden aktiver in die Lehrveranstaltungen einzubeziehen? Mit PINGO (www.trypingo.com/de) können Sie Fragen stellen, welche ihre Zuhörer direkt unter Verwendung ihrer Smartphones, Tablets oder Laptops beantworten. Anschließend können Sie die Abstimmungsergebnisse zeigen und im Plenum diskutieren. In unserem Workshop erklären wir die Funktionsweise von PINGO, stellen verschiedene Lehr-Lern-Designs in unterschiedlichen Fachbereichen vor und zeigen Möglichkeiten auf, wie auch Sie PINGO sinnhaft in ihre Vorträge integrieren können.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Geplanter Ablauf

  1. Einführung – Vorteile / Nutzen von CRS

    [Vortrag Prof. Dr. Dennis Kundisch (Uni Paderborn), ca. 10 Minuten]

     
  2. Hands On –  PINGO als Votinglösung

    [Kurz-Workshop Prof. Dr. Dennis Kundisch/Darius Schlangenotto (beide Uni Paderborn), ca. 15 Minuten]

     
  3. PINGO im Einsatz:
    1. Fachbereich: Geophysik

      [Impulsvortrag Prof. Clauser (RWTH Aachen), ca. 10 Minuten]

       
    2. Fachbereich: Informatik

      [Impulsvortrag Dr. Oberthür (Uni Paderborn/Fachhochschule der Wirtschaft), ca. 10 Minuten]

       
    3. Fachbereich: Wirtschaftsinformatik

      [Impulsvortrag Prof. Kundisch (Uni Paderborn), ca. 10 Minuten]

       
  4. Diskussionsrunde [Moderation Prof. Kundisch (Uni Paderborn), ca. 20 Minuten)].



Technische Hilfsmittel

  • Beamer
  • Flip-Chart o.Ä.
  • WLan-Empfang im Veranstaltungssaal

    (Die WLAN-Ausstattung sollte eine parallele Abstimmung von allen Teilnehmern über das PINGO-System (pingo.upb.de) ermöglichen)

Vorbereitung und Begleitung des Lernens aus unterschiedlichen Akteurs-Perspektiven

Bild des Benutzers Lara Melissa Fortmann
Einreichung des Projektkonsortiums E-Assessment NRW: Universität Paderborn (Projektkoordination), Universität Duisburg-Essen, Bergische Universität Wuppertal, Hochschule Niederrhein, Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 A21

Der Einsatz von E-Assessments stellt Lehrende, Studierende sowie Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung vor unterschiedliche Herausforderungen. Um die unterschiedlichen Akteure gezielt zu unterstützen wurde im Rahmen des  Projektes E-Assessment NRW ein NRW-Leitfaden entwickelt.

Der Session-Beitrag gewährt einen Einblick in den Leitfaden und bietet den Akteuren die Möglichkeit spezifische Hilfestellungen zur Vorbereitung und Begleitung des Lernens mittels individueller Leserführung zu erhalten.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Methodisches Vorgehen: Rollenverteilte Aufarbeitung und Diskussion des NRW-Leitfadens 

Technische / mediale Hilfsmittel: Beamer, WLAN

 

Den Studieneinstieg digital unterstützen – der „Studiport“ in dem Projekt „OSAKA“ der Universität Wuppertal

Bild des Benutzers Frank  Wistuba
Sascha Soelau (Bergische Universität Wuppertal, Projektleiter des Projekts "Die Studieneingangsphase")
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A16

Das Online-Portal „Studiport“ (www.studiport.de) unterstützt Studienanfängerinnen und -anfänger bei ihrem Studienstart mit zeit- und ortsunabhängigen Lernformaten. Hierbei ist ein Ziel, das Angebot eng mit den an den Hochschulen bestehenden Lehr- und Beratungsangeboten zu verknüpfen. In einem Pilotprojekt der Universität Wuppertal soll diesem Zusammenspiel von „Studiport“ und persönlichen Betreuungsangeboten in der Studieneingangsphase nachgegangen werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einem inhaltlichen Input zu dem „Studiport“ und dem Pilotprojekt an der Universität Wuppertal namens „OSAKA – Online-Self-Assessment- & Online-Kurs-Angebote in der Studieneingangsphase“ sollen die Teilnehmenden zunächst Gelegenheit erhalten, alleine oder in kleineren Gruppen das Online-Portal zu erkunden. Im Anschluss daran soll ein Austausch im Plenum darüber stattfinden, wie der „Studiport“ in die Studieneingangsphase eingebunden werden kann und welche Gelingensbedingungen dafür gegeben sein müssen. Zu diesem Zweck müssen die Teilnehmenden entweder Laptops oder Tablets dabeihaben. Darüber hinaus ist es wünschenswert, wenn Moderationswände mit Brownpaper zur Verfügung stünden, auf denen mit Moderationskarten Hinweise der Teilnehmenden festgehalten werden können.

Digitale Kompetenz in der Rechtsdidaktik

Bild des Benutzers Martin von Hadel
Dr. Ann-Marie Kaulbach und Martin Reynders (Universität zu Köln, Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren)
Slot: 
(2017) Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 A16

In unserer täglichen Arbeit mit digitalen Lehr- und Lernangeboten fällt oftmals auf, dass nicht nur Lehrenden, sondern auch Studierenden der Umgang mit Lernmodulen und Onlineübungen schwerfällt. Voreilig wird vorausgesetzt, dass Studierende als „Digital Natives“ mit der Nutzung der digitalen Angebote vertraut seien und diese Kompetenz mitbrächten. Dabei wird verkannt, dass Aufbau und Funktionsweise von Learning-Management Systemen (LMS) kaum mit sozialen Netzwerken und anderen populären Onlineangeboten, mit denen die Studierenden vertraut sind, vergleichbar sind. Das Design/Layout der LMS und die Usability bleiben meist weit hinter dem, was Studierende und Lehrende aus dem Alltag kennen, zurück. Sie sind selten intuitiv und die Formen kollaborativen Arbeitens, z. B. in Foren, sind aus Studierendensicht überholt. Lehrende wiederum stehen vor der Herausforderung, in oft unübersichtlichen LMS-eigenen Editoren Inhalte erstellen zu müssen.

Unter dem Begriff „digitale Kompetenz“ verstehen wir hierbei primär die notwendigen Fähigkeiten, um digitale Lehr-/Lernangebote zu nutzen (Studierende) und zu erstellen (Lehrende). Des Weiteren gehören aber auch studien- und berufstypische Fähigkeiten wie der Umgang mit Fachdatenbanken, Textverarbeitung und digitale Kommunikation dazu.

Daher gliedert sich die Session in zwei Teile:

  1. Digitale Kompetenzen der Studierenden
  2. Digitale Kompetenzen der Lehrenden

Im ersten Teil der Session soll das Feld der digitalen Kompetenzen der Studierenden, insbesondere in Hinsicht auf die Nutzung digitaler Lehr- und Lernangebote betrachtet werden. Bei der Auseinandersetzung mit der Materie fällt auf, dass die digitalen Kompetenzen, die ein Jurist im Beruf braucht, vielfältig sind. Gleichzeitig variieren sie zwischen den verschiedenen Berufszweigen sehr.

Wenn also digitale Kompetenzen möglicherweise ausschließlich für das Studium erlernt werden sollen, oder vorausgesetzt werden, sollte man bei der Auswahl und Erstellung digitaler Lehr- und Lernangebote auch immer deren didaktischen Nutzen hinterfragen. Dies soll in dieser Session an Hand von drei Leitfragen diskutiert werden:

  1. Welche digitalen Kompetenzen bringen die Studierenden mit und was muss erst vermittelt werden? Interessant ist dabei auch ein Blick in die Schulen und die Frage, ob es eine Abstimmung über den Einsatz digitaler Lehr- und Lernangebote zwischen Schulen und Hochschulen geben sollte.
  2. Welche digitalen Kompetenzen haben Studierende bis Ende des Studiums erlernt? Wie sind diese vermittelt worden? Was davon kann über das Studium hinaus fruchtbar gemacht werden? Werden Kompetenzen ausschließlich für das Studium erworben?
  3. Welche Konsequenzen sollen daraus gezogen werden? Müssen wir etwas ändern, müssen z. B. LMS komfortabler werden und mehr an die den Studierenden vertrauten sozialen Netzwerke angeglichen werden? Oder ist es gerade ein Vorteil, sich davon abzugrenzen um die (prä-)berufliche und private Nutzung digitaler Medien voneinander abzugrenzen? In welchem Maße können digitale Lehr-/Lernangebote eingebunden werden? Können LMS langfristig verfügbar und bis in den Beruf hinein nutzbar gemacht werden?

Ausgehend von der Frage, welche digitalen Kompetenzen Studierende besitzen und benötigen, nimmt der zweite Teil des Vortrags die erforderlichen digitalen Kompetenzen von Lehrenden - ausgehend von typischen Umweltbedingungen der (digitalen) Lehre an Hochschulen - anhand von drei zentralen Fragestellungen in den Blick:

  1. Welcher Grad von Standardisierung, Integration und Usability von digitalen Elementen ist innerhalb des Studiengangs vorhanden oder angestrebt und welche Vor- und Nachteile entstehen Lehrenden?
  2. Lassen sich Konflikte zwischen spezifisch-fachlichen Erwägungen und einem hohen Standardisierungsgrad in Einklang bringen und welche Rolle spielen hierbei vorhandene oder erworbene digitale Kompetenzen der Lehrenden?
  3. Welche Schlüsse lassen sich hieraus für die individuelle und die systematische Fortbildung und Schulung von Mitarbeiter/innen ziehen?
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll im Anschluss an die Impulsreferate zu den beiden Themenblöcken entlang der Leitfragen diskutiert werden, welche digitalen Kompetenzen erwartet werden dürfen, welche vermittelt werden müssen. Darüber hinaus soll ein Problembewusstsein hinsichtlich dieser Fragen geschaffen werden, damit schon der der Erstellung digitaler Lehr- und Lernangebote die Fähigkeiten der Studierenden berücksichtigt werden. So kann verhindert werden, dass Lehrende viel Arbeit in digitale Angebote stecken, die anschließend kaum benutzt werden. Auf Seiten der Studierenden wird erreicht, dass diese Angebote besser nutzen können und nicht schon mit der Technik zu kämpfen haben, sondern sich auf die Inhalte konzentrieren können.

Idealiter werden Ziele digitaler Lehr- und Lernangebote und korrespondierende Kompetenzkataloge definiert. Dabei soll auch die Verzahnung der Lehr-/Lernangebote und das didaktische Konzept kritisch reflektiert werden. Dabei ist es wichtig, die Ziele, die mit dem Einsatz verfolgt werden, offenzulegen. Sollen Präsenzzeiten reduziert werden oder Nachteile einzelner Studierendergruppen ausgeglichen werden oder sollen z. B. neue Lehr-/Lernonzepte im Sinne des „blended Learning“ entwickelt werden? Um passende Angebote zu konzipieren, müssen die Ziele am Anfang klar definiert sein.

Mathematische Aufgaben mit WeBWorK und eine über 36.000 Aufgaben umfassende Bibliothek als OER

Bild des Benutzers Florian Heiderich
Prof. Dr. Isabel Zorn (TH Köln)
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A40

WeBWorK

• ist eine auf mathematische Aufgaben spezialisierte Open Source Online-Aufgabenplattform (besonders gut einsetzbar in der Mathematik, den Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften),

• wird seit 1996 in den USA entwickelt und an über 700 Institutionen eingesetzt, ist in Deutschland aber noch weitgehend unbekannt,

• wurde 2016 mit dem Award for Impact on the Teaching and Learning of Mathematics der American Mathematical Society ausgezeichnet,

• enthält eine frei verfügbare Bibliothek von über 36.000 Aufgaben.

Im Workshop werde ich zunächst WeBWorK und die o.g. Aufgabenbibliothek kurz vorstellen und über ein vom Stifterverband gefördertes Projekt berichten, in dessen Rahmen derzeit ausgewählte Aufgaben aus der englischsprachigen Aufgabenbibliothek ins Deutsche übersetzt werden. In diesem Rahmen entsteht ein deutsches Schwesterprojekt der o.g. englischsprachigen Aufgabenbibliothek. Derzeit enthält diese neue Aufgabenbibliothek bereits über 600 deutschsprachige mathematische Aufgaben, die als OER zur Verfügung gestellt werden. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden zunächst vertraut zu machen mit den

Vorteilen von WeBWorK:

• Jeder Lernende erhält eine individuelle Version einer Aufgabe (unterschiedliche Zahlen, gleicher Aufgabentyp). Das Kopieren von Lösungen wird dadurch erschwert, Zusammenarbeit aber ermöglicht.

• Eingaben werden kontextabhängig mathematisch interpretiert. Auf die Frage nach der Ableitungsfunktion von f(x)=1/3 x^3 + 2x^2 + 4x können x^2 + 4x + 4, (x + 2)^2 und (-x-2)^2 als richtige Antworten erkannt werden. Auf die Frage nach der Faktorisierung von x^2 + 4x + 4 würden zwar (x+2)^2 und (-x-2)^2 als richtige Antworten akzeptiert, nicht aber x^2 + 4x + 4.

• Die Lernenden erhalten ein sofortiges Feedback zu ihren Antworten. Dies ist motivationsfördernd.

• Der Lehrkraft steht eine Übersicht über den Lernzuwachs der Lernenden in Form einer Statistik zur Verfügung. Dies ermöglicht ihr einen schnellen Überblick über Schwierigkeiten bei bestimmten Aufgaben.

Weiterhin sind die Eingaben der Lernenden für die Lehrkraft einsehbar, bei mehrmaligen Versuchen auch frühere Eingaben. Dies erlaubt eine detailliertere Analyse von Schwierigkeiten.

Eigene Aufgaben lassen sich hinzufügen.

• Die von den Lernenden erreichten Punkte können als CSV-Datei exportiert werden. Diese Datei lässt sich direkt in Tabellenkalkulationen wie Excel oder LibreOffice Calc importieren. Ferner lässt sich WeBWorK per LTI in Lernmanagementsysteme wie bspw. Moodle integrieren.

• Es gibt Anbindungen u.a. an GeoGebra (dynamische Geometrie Software) und Sage (modernes Computeralgebrasystem).

• Der Korrekturaufwand kann reduziert werden.

Die Teilnehmenden werden WeBWorK selbst aus der Perspektive von Lernenden und von Lehrenden kennen lernen. Sollte die Zeit ausreichen, können die Teilnehmenden im Rahmen des Workshops selbst eine erste eigene WeBWorK-Aufgabe erstellen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vortrag, Demonstation und anschließende Nutzung von WeBWorK durch die Teilnehmenden.

E-Tutoren Programme als Motor um die Digitalisierung der Lehre voranzubringen?

Bild des Benutzers Iris Neiske
Gisela Prey (Hochschule München, E-Learning Center in Stabsabteilung Hochschulentwicklung)
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A46

Eine Vielzahl von Hochschulen bieten E-Tutorenprogramme an. Diese haben sehr verschiedene Schwerpunkte in der Ausgestaltung. Sie alle vereint das Ziel die Digitalisierung in der Lehre voranzubringen. In dieser Session wird ein Überblick über die E-Tutorenprogramme in Deutschland gegeben und zwei Programme werden exemplarisch vorgestellt.

Im Anschluss ist eine moderierte Expertendiskussion mit einem Open Seat geplant, in der die Mitarbeiter von 4-5 verschiedenen E-Tutorenprogrammen zu den Zielen, der Wirkung, den Vor- und Nachteilen sowie der Nachhaltigkeit Stellung nehmen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Einführend werden  in einem Impulsvortrag E-Tutoren Programme deutscher Hochschulen überblicksartig vorgestellt und   zwei Programme exemplarisch vertiefend dargestellt.

Danach ist eine Expertendiskussion  mit einem Open Seat zu den ursprünglichen Zielen, der Wirkung und der Nachhaltigkeit der Programme geplant.

Im Anschluss ist Zeit für Rückfragen aus dem Plenum.

DiVers - Ein Online-Tool zur Sensibilisierung zu diversitätsgerechter Lehre

Bild des Benutzers Julia Gerber
Nurcan Karaaslan
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S01 B38

Die zunehmende gesellschaftliche Vielfalt und Komplexität individueller Lebenshintergründe stellt auch Hochschulen vor große Herausforderungen – und zwar nicht zuletzt deshalb, weil Studierende sehr unterschiedliche Voraussetzungen, Vorkenntnisse und Lebensumstände aufweisen. Diversity-Kompetenz im Hochschulkontext umfasst die Fähigkeit, dieser Vielfalt unter Studierenden sowie deren unterschiedlichen Erfahrungsschätzen und Bedürfnissen gerecht zu werden und damit konstruktiv umzugehen. Das Online-Tool „DiVers“ können Lehrende ihre Diversity-Kompetenzen reflektieren, weiterentwickeln und praktische Tipps für die hochschuldidaktische Umsetzung gewinnen. Anhand von Selbsteinschätzungsfragen, Lernmodulen und eines Glossars wird sowohl die Selbstreflexion der Lehrenden angeregt als auch deren Fachwissen und professionelles Handeln gefördert. Dieses Tool soll vorgestellt und ausprobiert werden. 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

In der Session wird anhand einer Prezi das Tool kurz vorgestellt. Die Teilnehmer*innen haben dann die Möglichkeit an ihren Laptops den Selbsttest einmal selber durchzuführen. Der anschließende Austausch soll zum einen Fragen klären und zum anderen zeigen, wie man durch das Tool zu einer Diskussion über das Thema Diversität in der Hochschullehre kommen kann.

Prozessmanagement und Qualitätssicherung bei elektronischen Prüfungen: Best Practice und Work in Progress

Bild des Benutzers Marc Sauer
Prof. Dr.med.vet. Jan Ehlers (Vizepräsident, Professur für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke), AR Dr.-Ing. Andreas Hoffmann (Lehrstuhl Betriebssysteme und Verteilte Systeme, Universität Siegen), Prof. Dr. Gregor Hohenberg (Professur für IT-, Medien- und Wissensmanagement, Hochschule Hamm-Lippstadt), M.A. Katharina Schulz (ehemals Projektleitung E-Learning, Hochschule Hamm-Lippstadt, jetzt Referentin im Serviceverbund MIND, Fachhochschule Bielefeld), Dr. Jonas vor dem Esche (Leiter Marketing und Business Development, IQUL GmbH)
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S01 B35

E-Prüfungen ermöglichen eine schnelle Durchführung und Korrektur von Prüfungen. Sie bieten aber auch Chancen für ein strukturiertes Organisations- und Prozessmanagement und neue Wege der Qualitätssicherung (z.B. inhaltliche Reviews, kriteriengetriebene Prüfungszusammenstellung, faire Post-Prüfungs- und Einspruchsprozesse, neue Statistiken, Aufbau einer hochschulweiten Datenbank). In diesem Workshop werden Prozesse erarbeitet, die zu reliablen, validen und rechtssicheren Prüfungen führen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  1. Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer (10 Min.)
  2. Impulsvortrag (5 Min.): Prozessmanagement bei Prüfungen und rechtliche Grundlagen
  3. Partnerarbeit (15 Min.): Eintragen der eigenen Prüfungsabläufe in Schaubild
  4. Impulsvortrag (5-10 Min.): Best Practice, Hürden und Herausforderungen bei der Einführung
  5. Impulsvortrag (5-10 Min.): Best Practice, Hürden und Herausforderungen bei der Durchführung
  6. EInzel-/Partnerarbeit (5 Min.): Eintragen erwarteter Probleme an eigener Hochschule in Schaubild
  7. Plenum oder Kleingruppen (20-30 Min.): Zusammenführung der erarbeiteten Situation und Diskussion möglicher Problemlösungen
  8. Abschlussrunde (5 Min.): Was kann ich meiner Hochschule aus dem Workshop mitbringen?

Benötigte Ausstattung:

  • Beamer
  • Flipcharts & Stifte
  • Metaplankarten & -wände

Verbundprojekt Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung

Bild des Benutzers Björn Bulizek
Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln, DoKoLL - Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung der Technischen Universität Dortmund, Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 B32

Im „Verbundprojekt Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung“ entwickeln Zentren für LehrerInnenbildung in NRW gemeinsam digitale Lernangebote. Unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit werden die digitale Lehre in der LehrerInnenbildung gestärkt sowie mediendidaktische und -pädagogische Kompetenzen der Lehramtsstudierenden und Lehrenden auf- und ausgebaut. Die frei zugänglichen Lernmodule greifen fachspezifische und fachübergreifende digitale Szenarien an Schule und Hochschule auf.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  • Präsentation mit einer Beschreibung des Projektes (Ausgangslage, Vorgehen im Projekt, gewählte Schwerpunkte (Barrierefreiheit, Mobilefähigkeit, OER, Evaluation) und Auszügen aus der Portalseite und exemplarisches Zeigen der freien Lern- und Lehrmaterialien)
  • Präsentation der Lernmaterialien in Form eines World Cafés (Notebooks/iPads, Tische, Stühle und WLAN erforderlich) – TeilnehmerInnen geben Feedback zu verschiedenen Lernmodulen; Rückmeldung wird mit einem Kriterienraster in Form eines Etherpads den TeilnehmerInnen vorgegeben; es besteht die Möglichkeit zusätzliche Kriterien hinzuzufügen
  • Offene Diskussion

Remote-Labore für die Ingenieurwissenschaften – Vorstellung der ELLI Lab Library

Bild des Benutzers Tobias R. Ortelt
Ruhr-Universität Bochum: Sulamith Frerich, Robert Kuska, TU Dortmund: A. Erman Tekkaya, Tobias R. Ortelt, Alessandro Selvaggio
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A26

Im durch den Qualitätspakt Lehre gefördertem Verbundprojekt „ELLI 2 – Exzellentes

Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften“ wurden an allen drei Verbundstandorten (RWTH Aachen, Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund) Remote-Labore entwickelt und aufgebaut. Diese Remote-Labore sind für Studierende über das Internet verfügbar und ermöglichen das Experimentieren in verschiedenen Fachdisziplinen, wie der Umformtechnik, der Verfahrenstechnik und der Physik. In weiteren Experimenten können Roboter oder Industriesteuerungen programmiert werden. Mit diesem Ansatz können Theorie und Praxis direkt durch das e-learning miteinander verknüpft werden. Der Zugang zu diesen Remote-Laboren erfolgt über die ELLI Lab Library (www.elli-lab-library.de). In dieser Session sollen die Remote-Labore im Allgemeinen vorgestellt werden. Die entwickelten Remote-Labore in Bochum und Dortmund werden im präsentiert und können während der Session live als Demo getestet werden. In einer Arbeitsphase wird die Integration der verfügbaren Remote-Labore in die digitale Lehre der Teilnehmenden diskutiert.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

---

Blogs und ePortfolios: Wissenschaftliches Schreiben und digitale Medien in der Lehre

Bild des Benutzers Stefanie Pohle
Dr. Stefanie Pohle (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Dr. Daniel Spielmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, [schreibZENTRUM, Goethe-Universität Frankfurt)
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A21
Konsequent in die Lehre integriert, kann akademisches Schreiben substanzielle Lernprozesse anstoßen (Bean 2011). Dabei findet Schreiben inzwischen oftmals in digitalen Umgebungen statt (Hicks 2013). Neben fachlichen Inhalten sollte Lehre Studierenden auch Kompetenzen vermitteln, die zur aktiven Teilhabe an digitalen Schreibumgebungen notwendig sind. Wie dies in der Lehre geschehen kann, wird im Beitrag anhand zweier konkreter Szenarien - ePortfolio und Blog - vorgestellt.    
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Zunächst stellen wir ePortfolio-Arbeit beispielhaft im Kontext eines konkreten Lehrprojektes dar. Das ePortfolio diente dabei als Werkzeug der reflexiven Praxis.

Diesen lerntheoretischen Hintergrund sollen die Teilnehmenden dann auf den eigenen fachlichen Kontext übertragen, indem sie die Ebenen der reflexiven Praxis (Bräuer 2014) anhand von eigenen (realen oder fiktiven) Lernmomenten durchdeklinieren. Die TN werden dafür zunächst in Einzelarbeit ein Handout ausfüllen, das sie sich dann gegenseitig in Kleingruppen vorstellen. Anschließend werden wir die Ergebnisse im Plenum besprechen.

Im zweiten Teil präsentieren wir kurz ein Lehrprojekt, bei dem es um eine andere digitale Schreibumgebung geht: Hier verfassten Studierende populärwissenschaftliche Beiträge auf Englisch für einen eigens für das Projekt angelegeten Blog, der jugendliche Leser ansprechen soll.

Wir möchten die TN anschließend dazu anzuregen, sich Lernszenarien für das Schreiben von Blogs in ihrem Fachbereich zu überlegen. Unter welchen Bedingugen ist ein solches oder ähnliches Projekt in ihrer Lehre vorstellbar? Welchen konkreten Schreibauftrag könnten sie für ihre Studierenden entwickeln? Welche Schwierigkeiten erwarten sie? Diese Fragen sollen sie in möglichst fachlich homogenen Kleingruppen diskutieren und die Antworten auf Flipcharts visualisieren, bevor sie sie im Plenum präsentieren. Offene Fragen können dann gemeinsam diskutiert werden.

  Erforderliche Ausstattung: 
  • PC und Beamer
  • Internetverbindung
  • Flipchart und Marker (ca 15; bitte keine Whiteboardmarker)

Die Prezi ist unter https://t.co/HJwnUsk8DK abrufbar.

Selbstlernmaterialien als Basis einer individuellen adaptiven Betreuung Studierender in der Studieneingangsphase

Bild des Benutzers André Mersch
Tanja Osterhagen (Hochschule OWL), Dr. Nikta Shayanfar (Hochschule OWL), Oliver Samoila (Hochschule OWL), Myriam Hamich (DHBW Mosbach), Prof. Dr. Gerhard Götz (DHBW Mosbach)
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A16

Es wird das Konzept adaptiver Lernprozesse auf der Grundlage der im optes-Projekt entwickelten Selbstlernmaterialien für die Mathematik vorgestellt. Studierenden wird zukünftig genau zu ihren Lernergebnissen passendes Material bereitgestellt. Darauf aufbauend wird die in ein ePortfolio eingebettete Fähigkeitsmatrix zur Dokumentation und Reflexion der Lernergebnisse, sowie das eMentoring erläutert, durch das Studierende im Selbststudium betreut werden. Alle in der Session dargestellten Materialien werden unter einer CC-Lizenz als OER zur Verfügung gestellt.

 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Methodisches Vorgehen

Gallery-Walk: Die Themen „Selbstlernmaterialien als Basis für eine Adaption von Lernwegen“, „Fähigkeitsmatrix“ und „eMentoring“ werden jeweils auf einem großen Poster einzeln dargestellt ohne zunächst die Zusammenhänge zu erläutern (ca. 15 Minuten pro Thema), anschließend werden die Zusammenhänge und Schnittstellen der drei Themen auf einem großen Poster gemeinsam dargestellt (ca. 15 Minuten insgesamt), Fragen & Diskussion (15 Minuten)

Anmerkungen

Neben "Studierende beraten und auswählen", wäre auch eine Zuordnung zu den Themen "Kompetenzen prüfen und dokumentieren", sowie "Lehre digital unterstützen und durchführen" möglich.

Was wollen Studierende und Dozierende eigentlich wirklich?

Bild des Benutzers Heribert Nacken
Dr. Birgit Szczyrtba (Leitung Team Hochschuldidaktik der TH Köln)
Slot: 
(2017) Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S01 A16

Was sind grundlegende und “latente” Bedürfnisse, die bislang in der Hochschulbildung noch nicht befriedigt werden?

Zu dieser Ausgangsfrage hat die RWTH Aachen im Rahmen einer Outcome Driven Innovation Studie überprüft, welche Belange der Lehre den beiden Zielgruppen der Studierenden und der Dozierenden wichtig sind und wie die Zufriedenheit mit der Zielerreichung dieser Belange ist. Dabei wurden Methoden zur Ableitung von Opportunitäten und (latenten) Kundenbedürfnissen angewendet undin einer qualitativen Studien die latenten Bedrüfnisse im Lehr- und Lernprozess abgeleitet. Diese wurden sodann in Form sogenannter Panal Statments kategoriesiert und im Anschluss in einer quantitativen Studie anhand messbarer Größen bewertet. Somit erhält man einen Zusammenhang zwischen der Wichtigkeit einer Oppertunität und der damit zusammenhängenden Zufriedenheit. Die Ergebnisse basieren auf 3489 Befragungen von Studierenden und 268 Dozierenden. Im Zuge des Workshops soll sowohl die Methode als besonders deren Ergebnisse für die Weiterentwicklung einer Digitalisierungsstrategie vorgestellt und diskutiert werden.

Die TH Köln setzt im Rahmen der Curriculumentwicklung eine Formulierungsstruktur für Learning Outcomes ein, die Erwartungen der Dozierenden an semester- und prüfungsbezogene Leistungen maximal transparent macht. So entsteht eine handlungsleitende Outcome-Struktur und ein Absolventenprofil, mit dem die Rolle der Digitalisierung im Studiengang klar wird. Digitalisierung wird so fachlich-disziplinär, theorie- und empiriebezogen sowie reflexiv adressiert. Studierende sind so gehalten, sich transformativ gestaltend zur Digitalisierung verhalten.

Mit Teaching Analysis Polls (TAPs) wird im Verlauf der Module erhoben, was digital und analog verändert werden kann. Ergebnisse der TAPs werden in die Studiengänge zurückgespiegelt und zur Revision genutzt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einer initialen Vorstellung der beiden Untersuchungen soll mit den Anwesenden konkret diskutiert werden, inwieweit die beiden Ansätze in konkrete, fachspezifische Digitalisierungsstrategien eingebunden werden müssen. Dabei wird über den Bedarf an Serviceleistungen für die Dozierenden diskutiert und auf die Frage nach notwendigen Anreizsystemen  eingegangen.

Strategische Verankerung von OER an Hochschulen

Bild des Benutzers David Eckhoff
Vildan Cetin (Zentrum Netzwerk Medien, Universität zu Köln, BMBF-Projekt OERinForm), Sandrina Heinrich (Zentrum für Informations- und Mediendienste, Universiät Duisburg-Essen)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A40

OER ist als Querschnittsthema für HochschulakteurInnen schwer zu fassen. Die Festlegung konkreter Entwicklungsziele ist durch die unklare Zuständigkeit zusätzlich erschwert. Letzten Endes hängt der Erfolg von OER hauptsächlich von der Beteiligung der in der Lehre tätigen Personen ab.  Die Session hat zum Ziel, Möglichkeiten der Verbreitung des OER-Gedankens in die Hochschule zu diskutieren. Das BMBF-geförderte Projekt OERinForm vernetzt Medienzentren mit dem Ziel, MultiplikatorInnen an Hochschulen für das Thema OER zu qualifizieren. An der UDE entwickeln der Lehrstuhl für Mediendidaktik (Learning Lab)und das Zentrum für Informations- und Mediendienste als Teil der E-Learning-Strategie gemeinsam ein Konzept, wie durch gezielte Qualifizierung von Lehrenden und die Bereitstellung von Infrastruktur die Nutzung und Veröffentlichung von OER durch die Lehrenden gefördert werden kann.

Die Grundannahmen der Projekte sind, dass - neben den technischen Voraussetzungen - für die Erhöhung der OER-Aktivitäten an der Hochschule klare Anlaufstellen in der Hochschule vorhanden sein, ein gut auffindbares Informationsangebot sichtbar sein, sowie geeignete MultiplikatorInnen identifiziert werden müssen. Nach einführenden Kurzvorträgen aus den beiden beteiligten Projekten, sollen die Teilnehmenden in einem World Café drei Fragen diskutieren, um Erfahrungen und Bedarfe aus den Hochschulen zu identifizieren.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Zeit

TOP

Wer?

00:05

Begrüßung, Agenda, Darlegung des Verständnisses von OER

VC, DE, SH

00.05 - 00.17

Präsentation OERinForm,

VC

00:18-

00:30

Präsentation OER-UDE, Maßnahmen und technische Umsetzung (OER-Moodle)

DE, SH

00:30- 01:00

World Café: Wie sind die Erfahrungen und Bedarfe in den Hochschulen? Drei Diskussionsfragen:

  1. Wer sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Multiplikatoren für OER? (An wen wende ich mich wenn ich z.B. OER suche oder erstellen will? Wer ist an Eurer Hochschule Anpsrechpartner für OER?)

  2. Was sind Contra-Argumente bezüglich OER aus Sicht der Hochschullehrenden? ODER Welche Methoden lassen sich identifizieren, um Contra-Argumenten bezüglich OER aus Sicht der Hochschullehrenden zu begegnen?

  3. Gibt es aus Sicht der Teilnehmenden explizite didaktische Potenziale, die durch OER besser umzusetzen sind?

Teilnehmende, Mod. VC,DE, SH

01:00- 01:15

Zusammenfassung der Ergebnisse; Abschluss

VC;DE;SH

Virtual und Augmented Reality in der Hochschullehre

Bild des Benutzers Nina Schiffeler
RWTH Aachen (Ansprechpartner: Nina Schiffeler, Daniela Janßen), TU Dortmund (Ansprechpartner: Tobias R. Ortelt, Joshua Grodotzki)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S01 B38

Virtual und Augmented Reality ermöglichen die praxisnahe Vermittlung komplexer Lehrinhalte und die Heranführung Studierender an die reale Arbeitswelt z.B. mittels virtueller Laborsettings oder augmentierten Gruppenübungen. So können ressourcenreiche Vorgänge einem breiten Publikum einfach(er) zugänglich gemacht werden und neue, innovative Formate der Lehrveranstaltungsgestaltung realisiert werden. Außerdem können technische Prozesse erfahrbar gemacht werden, die in der Realität verborgen bleiben.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

 

Digitalisierung der Hochschuldidaktik – Optimierung der Verzahnung von E-Learning und Hochschuldidaktik

Bild des Benutzers Nicole Engelhardt
Iris Neiske (Uni Paderborn, Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik), Gisela Prey (Hochschule München, Stabsstelle Hochschulentwicklung, E-Learning Center)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A46

Aufbauend auf den Ergebnissen des Workshops „E-Learning in hochschuldidaktischen Zertifikaten - ...“ auf der dghd-Tagung 2017 werden mit den Teilnehmenden konkrete Umsetzungsschritte für die eigene Hochschule erarbeitet, wie die Verzahnung von E-Learning und Hochschuldidaktik weiter optimiert werden kann. Dabei wird der Fokus gelegt auf: Austausch zwischen E-Learning- und Hochschuldidaktik-Mitarbeitenden fördern,   verschiedene Varianten der Integration diskutieren, Supportstrukturen sichtbar machen, Anreizsysteme vorstellen und Möglichkeiten zur Einbeziehung von Lehrenden erörtern.

Ziel des Workshops ist es, die Umsetzungsideen des letzten Workshops für das eigene Wirkungsfeld zu konkretisieren und auszuarbeiten.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Für den Workshop wird die Methode „Marktplatz“ zu Grunde gelegt. In der ersten Phase wählen Kleingruppen ein Thema aus, zu dem sie konkrete Umsetzungsideen skizzieren oder bei vorhandenen Projekten herausarbeiten, worauf bei der Umsetzung zu achten ist, welche kritischen Punkte es gibt und wie diese gelöst werden können.

Die Ergebnisse werden (digital und/oder analog) visuell festgehalten.

In der zweiten Workshopphase können sich dann alle bei den jeweils anderen Gruppen über deren Ergebnisse informieren, sich über die Ideen austauschen und Anregungen für die eigene Hochschule mitnehmen.

Der Workshop schließt mit einer Sammlung der jeweils individuellen Ergebnisse. Methodisch wird dies über Moderationskarten umgesetzt, die von jedem/jeder Teilnehmenden geschrieben werden und an einer Metaplanwand gesammelt werden.

Im Anschluss werden alle Ergebnisse digital zur Verfügung gestellt.

Sofern es organisatorisch möglich, werden Workshopinteressierte bereits im Vorfeld gebeten, Beispiele und/oder Materialien aus ihren Hochschulen mitzubringen.

technische/mediale Hilfsmittel:

Tische, Metaplanwände, Moderationsmaterialien, wenn es einen Raum mit E-Whiteboards gibt, würden wir diese gerne mitnutzen– darf gern kreativ zugehen.

Self-Assessment-Tools: Gut vorbereitet in die Lehrveranstaltung kommen

Bild des Benutzers Sandrina Heinrich
Sandrina Heinrich (Universität Duisburg-Essen), Sonja Hendriks (Universität Duisburg-Essen), Volker Mattick (Technische Universität Dortmund), Nils Prior (Technische Universität Dortmund), Martin Ellermann (Ruhr-Universität Bochum), Kathrin Braungardt (Ruhr-Universität Bochum)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S01 B35

In Blended-Learning-gestützten Lehrveranstaltungen sind Self-Assessment-Tools ein wichtiges Element, um Lernprozesse zu fördern und zu unterstützen. Diese werden jedoch auch vermehrt im Rahmen von solchen Lehrveranstaltungen genutzt, die Online-Kurse ergänzend zur Präsenzveranstaltung einsetzen.

Nicht immer haben Studierende für die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung die geforderten oder gewünschten Voraussetzungen, dies kann die Vorkenntnisse für eine gesamte Lehrveranstaltung betreffen, aber auch nur die Vorbereitung für eine einzelne Sitzung. Die online-gestützte Ermittlung und Förderung von Vorkenntnissen und Voraussetzungen kann dazu beitragen, diese transparent zu machen und Studierende dazu aktivieren, individuell an einer gezielten Vorbereitung zu arbeiten.

Die Einsatzmöglichkeiten von Self-Assessment sind vielfältig: Vor-/Nachbereitung und Wiederholung von Inhalten, Gewinnung von Bonuspunkten für Klausuren, Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an Praktika oder anderen Veranstaltungen, Lernfeedback, Selbstenschätzung und -kontrolle, Hausaufgaben, vertiefende Übungen, (anonymisierte) Meinungsumfragen

Dafür werden in erster Linie automatisch auswertbare Aufgaben und Tests eingesetzt, von denen z. B. Moodle eine vielfältige Auswahl bietet. Die Spannbreite reicht von diagnostischen Einstufungstests, die u. a. im Bereich des Sprachenlernens mit in Moodle vorhandenen Werkzeugen umgesetzt werden können, bis hin zu einzelnen Testfragen und umfangreicher aufbereiteten interaktiven Lerninhalten. In den Aufgaben können unterschiedliche Medienformate, wie Audio- oder Videodateien, integriert werden, um den Inhalt unmittelbar mit Fragen zu verknüpfen. Darüber hinaus können auch Studierende an der Entwicklung von Assessment-Fragen und Peer-Review-Verfahren beteiligt werden.

In einer weitgehenden Form kann aufgrund der Ergebnisse der Self-Assessment-Test innerhalb eines Inverted-Classroom-Modells z.B. auch die Präsenzphase umgestaltet werden und stärker als sonst auf einer Online-Vorbereitung aufgebaut werden.

In dieser Session werden formative und diagnostische Assessmenttools und -systeme vorgestellt, die innerhalb der UA-Ruhr-Moodle-Instanzen eingesetzt werden, u.a. Moodle, EvaExam, JACK, H5P.  Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über bereits etablierte sowie innovative Möglichkeiten des Self-Assessments zu geben und gemeinsam den Einsatz in Lehrveranstaltungen zu diskutieren.

Themenschwerpunkte:

  • Anwendungsbeispiele mit Moodle, EvaExam und JACK zur Erstellung unterschiedlicher Assessment-Fragentypen und -szenarien
  • Integration von Video- und Audiodateien
  • Demonstration interaktiver Tools, H5P
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Agenda

1. Präsentation von Good-Practice-Beispielen:

  • Einstufungstests in Moodle: Konzept und Erfahrungen
  • Anwendungsbeispiele mit EvaExam und JACK
  • Integration von Video- und Audiodateien in Self-Assessment-Szenarien
  • H5P: eine Alternative zur Erstellung multimedialer Lerneinheiten und Fragensammlungen

2. Arbeitsphase und Austausch:

  • Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll im Anschluss an die Good-Practice-Beispiele in Kleingruppen diskutiert werden, welche Gelingensbedingungen definiert werden können, welche Möglichkeiten der Übertragbarkeit von Self-Assessment-Fragen in andere Fachbereiche oder in die gesamte öffentliche Community denkbar sind und wie die Zukunftsperspektiven von Self-Assessment im Hochschulkontext aussehen.
  • Im abschließenden Austausch können die Teilnehmenden eigene Anwendungsbeispiele ihrer Hochschule vorstellen und diskutieren.

(Technische Hilfsmittel: Stellwände, 1x Beamer, 1x Laptop, Moderationskoffer, Metaplanpapier/-Kärtchen)

Welche Rolle spielen hochschulinterne Dienst- und Infrastruktureinrichtungen im Kontext von OER?

Bild des Benutzers Anke Petschenka
Universitätsbibliothek Duisburg-Essen: Albert Bilo, Dr. Anke Petschenka, Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) Köln: Dr. Silke Schomburg, Jan Neumann, Zentrum für Lehrentwicklung an der Technischen Hochschule Köln: Timo van Treeck
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 B32

Bei einer systematischen Auseinandersetzung mit OER (z.B. OER-Strategie Uni Duisburg-Essen) wird deutlich, dass Hochschulakteure (z.B. Hochschulleitungen, Bibliotheken, Hochschul- und mediendidaktische-/E-Learning-Abteilungen, IT, Lehrende, Studierende) mit der Planung von Maßnahmen beginnen, dabei jedoch das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Im Workshops sollen die verschiedenen Sichtweisen miteinander verglichen und Umsetzungschritte für die Einführung von OER erarbeitet werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Dauer

Thema

Methodisches Vorgehen

Referent/in

15 min

Einführung in das Thema, bisherige Aktivitäten, Akteure mit dem Fokus auf Hochschulbibliotheken und Hochschuldidaktik, je 5 Min

Vortrag / angereichert durch Praxisbeispiele

UDE, HBZ, ZLE

40min (2*20 min)

Diskussion zu folgenden 4 Fragen:

  • Was sind Vorteile von OER?
  • Was sind Bedenken gegenüber OER?
  • Welche Aufgaben können Akteure übernehmen?
  • Welche Schnittstellen zu anderen Akteuren gibt es?

World-Café Methode mit freier Akteursgruppenauswahl (2 Tische zur freien Auswahl).

Vorbereitete Thementische:

  • Bibliothek
  • IT
  • Hochschuldidaktik
  • Mediendidaktik/eLearning
  • Hochschulleitungen

 

UDE, HBZ, ZLE

20min

Präsentation & Diskussion der Ergebnisse

Notizen Packpapier

UDE, HBZ, ZLE

= 75min

 

 

 

 Hilfsmittel: 5 Tische, 5 Pinnwände, Packpapier, Moderationskoffer

Blended Learning Szenarien zur Unterstützung von Entwurfsprozessen. Studierendenzentrierte, selbstgesteuerte und aktive Lernformen an Kunst- und Designhochschulen

Bild des Benutzers Robin Schütgens
Dr. Elisabeth Kaliva, Köln Internation School of Design (KISD)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A26

Eine in Kunst- und Designhochschulen gemeinsame Form des Denkens, Lernens, Lehrens beruht auf dem Begriff des Entwurfs. Der damit einhergehende Entwurfsprozess ist ein handlungsorientierter, wissensgenerierender und forschender Prozess, in dem es gilt, einen Sachverhalt anhand von Entwurfsalternativen zu erfassen. Innerhalb kommunikativer Aushandlungen werden Entscheidungen getroffen, die zu konkreten Produkten, oder auch zu Modellen, Konzepten, Plänen und Ideen führen. Die mediengestützte Begleitung dieses anspruchsvollen Lehr- Lernprozess, stellt besondere Anforderungen und birgt Herausforderungen, welche in dieser Session betrachtet und diskutiert werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Verlauf der Session:

  1. Initiierungsvortrag
  2. Gemeinsame Formulierung und Diskussion von Anforderungen und Herausforderungen für selbstgesteuerte und aktive Lernformen
  3. Beispiele für digitales entwurfsbasiertes Lernen ...
    1. an der Folkwang Universität der Künste und
    2. der Köln International School of Design
  4. Abschließende Diskussion

Der Einsatz von E-Learning bei der Vermittlung von Informationskompetenz

Bild des Benutzers Susanne Kundmüller-Bianchini
Susanne Kundmüller-Bianchini und Daniel Behnke (Hochschul- und Kreisbibliothek Sankt Augustin), Theresa Hofko und Isabel Kowalewski (Hochschulbibliothek der FH Aachen)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A21

Ziel der Session ist es, die große Bandbreite von E-Learning-Tools vorzustellen, die von Hochschulbibliotheken genutzt werden.

Zunächst wird ein Schulungsangebot der Hochschul- und Kreisbibliothek Sankt Augustin vorgestellt, in dem „Vermittlung von Informationskompetenz“ als Blended-Learning-Szenario gestaltet ist, mit dem Ziel, durch den E-Learning-Einsatz zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Kursinhalten und der Aufgabenstellung anzuregen, Teamarbeit und Austausch zu fördern, die Transparenz zu erhöhen und so auch den Lernerfolg zu steigern und zu verbessern. Zum Einsatz kommen Lernmodule, Videos, Foren sowie ein digital gestütztes Feedback-Verfahren, das auch Peer-Review-Elemente enthält.

In einem zweiten, an Schüler gerichteten Schulungskonzept der HuKB  soll beispielhaft vorgestellt werden, wie sich durch digitale Tools motivationssteigernde Gaming-Elemente in das Angebot integrieren lassen. 

Doch wie kann man direkt in der Präsenzlehre für mehr Interaktion sorgen? Die Hochschulbibliothek der FH Aachen zeigt anhand des kostenlosen Abstimmungssystems Kahoot, wie man mit einfachen Mitteln einen spielerischen Akzent in der Lehre setzen kann.

Außerhalb der Lehre machen immer mehr Bibliotheken gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Filmen. Lernvideos und Filme erhöhen die Motivation bei Studierenden, sich mit freiwilligen Lerninhalten auseinanderzusetzen, und steigern zusätzlich das Image der Bibliothek. Es wird das Angebot des YouTube-Kanals der Hochschulbibliothek der FH Aachen vorgestellt.

Diskutieren Sie im Anschluss mit uns, wie motivationsfördernd der Einsatz digitaler Tools in der Lehre tatsächlich ist, welche Faktoren zu berücksichtigen sind und wo es vielleicht auch Grenzen gibt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die Session besteht aus Input, Anwendung und Diskussion. Für die Ausgestaltung werden an technischen Hilfsmitteln ein Beamer, Audioboxen für das Präsentieren von Filmen und ein guter WLAN-Empfang benötigt. Die Teilnehmer sollten nach Möglichkeit ein Smartphone, Tablet oder Laptop mit in die Session bringen.  

Qualitätssicherung von E-Assessments – Statistische Kennwerte in Moodle und Ilias

Bild des Benutzers Yvonne Fischer
Einreichung des Projektkonsortiums E-Assessment NRW: Silke Kirberg, Hochschule Niederrhein (aktive Mitgestaltung des Workshops), Universität Duisburg-Essen, Bergische Universität Wuppertal, Universität Paderborn, Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A21

Mit dem Einsatz von elektronischen Prüfungen oder formativen E-Assessments erhalten Lehrende in vielen Softwareprogrammen neben den Ergebnissen der Studierenden eine Fülle von statistischen Informationen. Diese Daten werden oft nicht beachtet, obwohl sie hilfreiche Hinweise beinhalten, die Rückschlüsse auf die Güte der eigenen Testfragen zulassen. Im Workshop möchten wir einige statistische Kennwerte sowie die Teststatistiken der LMS Moodle und Ilias vorstellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, selbst Auswertungen vorzunehmen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Titel

Thema

Technik

Einführung

Vorstellung Projekt & Ergebnisse

Beamer

Inputvortrag

Statistische Analyse als Teil von Prüfungsdidaktik sehen

Beamer

Handlungsempfehlung

Analysemöglichkeiten vorstellen

Beamer

Arbeitsphase

Möglichkeit, die vorgestellten Analysemöglichkeiten selbst zu erproben

2-3 Flipcharts plus Stifte; ggf. private Rechner der TN

Diskussion & Abschluss

Ergebnissicherung, Sammlung von Eindrücken und Abschluss

Flipcharts, Beamer

Onlineberatung und eCoaching mit eLearning-Tools in der Studienberatung

Bild des Benutzers Cordula Meier
Vertreter GIBet Arbeitskreis "Studienberatung im Web 2.0", (GIBet = hochschulübergreifender Verein der Studienberatungen)
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A16

Da sein, wo die Zielgruppen sind - aus diesem Gedanken heraus bietet die Studienberatung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bereits seit 2009/10 neben Präsenz-, Telefon- und E-Mail- auch Chatberatung an. Von diesem Startpunkt aus haben wir in den letzten Jahren im Sinne eines eCoaching-Konzepts diverse Individual- und Gruppenberatungsformate entwickelt, die wir systematisch in alle Beratungsfelder integrieren und fortlaufend ausbauen (z.B. Expertenchats zur Studienwahl, Blended Coaching Prozesse, Online-Kurs zur Prokrastinationsbewältigung).

Die technische und didaktische Umsetzung erfolgt weitestgehend mit eLearning-Werkzeugen und in enger Zusammenarbeit mit den eLearning-Akteuren der Uni. Der Mehrwert liegt auf der Hand: Die Beratungsumgebung ist somit stabil, sicher, datengeschützt, ansprechend und für die Studierenden vertraut – und vertrauenswürdig.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die genaue methodische Umsetzung wird etwas vom Teilnehmendenkreis der Session abhängen, daher ist der Start auf jeden Fall eine kurze Bestandsaufnahme/Erwartungsklärung. Vorbereitet haben werde ich Einblicke in die Inhalte und Umsetzung verschiedener Formate unserer Beratungsstelle - darauf aufbauend stelle ich mir eine Mischung aus Fragenbeantwortung und Diskussionsanteilen vor. Ein paar unserer Angebote ließen sich auch live "hands on" ausprobieren, das wäre sicher besonders spannend.

Benötigte Hilfsmittel: Laptop mit Beamer und Internetverbindung; es wäre gut, wenn die TN mit ihren eigenen Geräten WLAN-Zugriff hätten (eduroam...)

Handlungsempfehlungen zu rechtlichen Fragen bei E-Assessments

Bild des Benutzers Nina Hahne
Einreichung aus dem Projektkonsortium "E-Assessment NRW" heraus: Universität Paderborn (Projektkoordination), Universität Duisburg-Essen Bergische Universität Wuppertal, Hochschule Niederrhein, Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Slot: 
(2017) Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S01 A16

Im Rahmen des Projektes „E-Assessment an Hochschulen in NRW“ werden – neben anderen Themenbereichen – Handlungsempfehlungen zu rechtlichen Fragen bei der Gestaltung und Durchführung von E-Assessments erarbeitet, die in der Session vorgestellt und anhand konkreter Beispiele besprochen werden sollen. Als Grundlage dienen dabei der aktuelle Ausarbeitungsstand der Handlungsempfehlungen sowie das bereits vorliegende Rechtsgutachten, deren Lösungsansätze mit den Teilnehmenden kontrovers diskutiert werden.

Da die Handlungsempfehlungen sich aktuell in der Fertigstellungsphase befinden und bis zum Ende des Jahres auf der Projektwebsite (www.eassessmentnrw.de) veröffentlicht werden sollen, besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, noch neue Ideen und Sichtweisen in den Arbeitsprozess einzubringen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vorgehen: Impulsvortrag, Besprechung von Beispielen, offene Diskussion Technische / mediale Hilfsmittel: Beamer, WLAN

Abschluss-Session (mit Kursverlosung)

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt
Dr. Stefan Drees (MWK NRW, Düsseldorf), Prof. Dr. Ada Pellert (Präsidentin der Digitalen Hochschule NRW), Prof. Dr. Isabell van Ackeren (Prorektorin, Universität Duisburg-Essen), Moderation: Dr. Barbara Getto (Geschäftsführung E-Learning NRW)
Slot: 
(2017) Abschluss-Session - 15:30 bis 17:00
Raum: 
S06

Abschlussdiskussion (mit Kursverlosung)

Thema: Digitalisierung von Studium & Lehre 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Diskussion

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