Eröffnung: Vom E-Learning zur Digitalisierung in Studium & Lehre

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt

Michael Kerres

Slot: 
Eröffnung - 10:00 bis 10:15

Eröffnung: Michael Kerres

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

n.a.

Content-Marktplatz: Förderung hochschulübergreifender Zusammenarbeit im Bereich Lehre

Bild des Benutzers Barbara Getto

Für den Arbeitskreis "Content-Marktplatz":

  • Dr. Barbara Getto (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Gudrun Oevel (Universität Paderborn)
Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A40

Im Kontext der "Digitalen Hochschule NRW" soll systematisch das Ziel verfolgt werden, eine Kultur des Austausches und gegenseitige Weiterentwicklung von Lehr- und Lernmaterialien unter freien Lizenzen (als OER) in NRW und darüber hinaus von und für die Praxis zu entwickeln. Um dieses voran zu treiben, hat der Vorstand der DH NRW auf Initiative von E-Learning NRW beschlossen, ein Vorprojekt zur Klärung der Rahmenparameter zu initiieren.

Unter dem Label „Content Marktplatz“ (angelehnt an das bereits etablierte DH NRW-Format des „IKM-Marktplatz“) wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die mit der Entwicklung von Modellvarianten für den NRW-weiten hochschulübergreifenden Content-Austausch beauftragt wurde.

Dabei liegt der Fokus auf der Förderung einer Kultur des Austausches von Lehr- und Lernmaterialien und  der Verbreitung von OER in die Praxis. Es sollen daher nicht nur Leuchttürme für OER-Materialien gefördert sondern eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Inhalte sollen in jeder Granularität von einzelnen Abbildungen oder Apps bis zu ganzen Kursen flexibel gestaltet und über wettbewerbliche Ausschreibungen an jeder Hochschule finanziert werden. Zusätzliche Begleitprogramme runden den Content Marktplatz ab und adressieren zentrale Aufgaben wie bspw. Beratungsangebote sowie noch ungelöste Themen wie bspw. Anreizstrukturen und Qualitätsentwicklung.

In der Arbeitsgruppe wurden Modellvarianten für hochschulübergreifenden Content-Austausch entwickelt, die im Workshop vorgestellt und diskutiert werden sollen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die in der Arbeitsgruppe „Content-Marktplatz“ entwickelten Modellvarianten sollen anhand definierter Kriterien diskutiert und reflektiert werden. Die Präsentation der Zwischenergebnisse auf der elearn.nrw ist Teil eines mehrstufigen Feedback-Verfahrens, bei dem möglichst viele Perspektiven der NRW-Akteure einfließen können.

Akzeptanz für E-Learning bei Lehrenden und Lernenden fördern

Bild des Benutzers Sabine Kober

Hochschule Niederrhein, Projekt „Wissenschaftliche Weiterbildung und Wissenstransfer für die Region“

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 B38

Digitalisierungskonzepte müssen einen erkennbaren Mehrwert für Lehrende und Lernende haben, um auf Akzeptanz zu stoßen. In zwei Projekten zur wissenschaftlichen Weiterbildung, die einen Blended Learning-Ansatz verfolgen, stehen der Akzeptanz jedoch zunächst einige Hemmnisse entgegen. Diese Session behandelt einerseits die Frage, wie Lehrende dazu angeregt werden können, digitale Lehr- und Lernarrangements einzusetzen. Andererseits wird aus der Sicht der Lernenden untersucht, welche Faktoren die Nutzung des angebotenen E-Learnings fördern oder ihr entgegenstehen.

Maximale Teilnehmerzahl: ca 25

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  • Impulsvorträge zum Thema durch die Einreichenden (HSD: Dozierende an E-Learning heranführen; HS Niederrhein: Akzeptanz von E-Learning bei Studierenden), 2 x 10 Minuten
  • Gruppenarbeiten zu den Fragen 1. Wie können Lehrende dazu angeregt werden, digitale Aktivierungen einzusetzen? und 2. Welche Faktoren fördern die Nutzung der angebotenen E-Learning-Elemente oder stehen ihr entgegen?, 30 Minuten
  • Vorstellung und Diskussion der Arbeitsergebnisse, 25 Minuten
  • Beamer, Internetzugang da die Gruppenarbeiten über ein Etherpad laufen sollen
  • Moderationswände, Medienkoffer

Live-Online-Potentiale nutzen

Bild des Benutzers David Röthler
Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A46

Live-Online-Lernen hat sich in den letzten Jahren u. a. in der Form von Webinaren etabliert. Was bedeutet dies für die universitäre Lehre bereits jetzt? Angesprochen und diskutiert werden Öffnung & Corporate Social Responsibility, Internationalität, Kooperation mit anderen Hochschulen sowie “Virtuelle Mobilität”.

Darüber hinaus wird die Zukunft von Live-Online-Formaten demonstriert und kann zum Teil auch von den on- und offline Anwesenden ausprobiert werden: Videokonferenzen vom Smartphone, 360-Grad-Live-Streams, sowie ein Telepräsenzroboter.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die Session ist offen für alle. Es werden auch Teilnehmende eingeladen, die nicht vor Ort sein können. Eine Beteiligung via Smartphone, Tablet oder Notebook ist ausdrücklich gewünscht. Ebenso wird die Session live auf dem Youtube Channel des Learning Lab gestreamt werden. Interaktion mit den Teilnehmenden ist ein wesentliches Element der Session.

Kompetenzorientiert Planen und Prüfen - Zwei Tools zur praxisnahen Förderung guter Lehre

Bild des Benutzers Heike Seehagen-Marx

Prof. Dr. Wollersheim, Herr Pengel M.Ed.

Universität Leipzig
Erziehungswissenschaftliche Fakultät
Institut für Bildungswissenschaften
Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik

Dr. Kerrin Riewerts

Universität Bielefeld
Zentrum für Lehren & Lernen   (ZLL)
Hochschuldidaktik und Lehrentwicklung

 

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 B35

Voraussetzung für jegliche gute Lehre ist die gründliche Lehrveranstaltungsplanung. Diese wird durch ein Lehr-/ Prüfungsdesign mit dem Fokus auf das didaktische Konzept des Constructive Alignment unterstützt.

Vor diesem Hintergrund sollen Lehr-/Lernaktivitäten so geplant und realisiert werden, dass die intendierten Outcomes in der jeweiligen Prüfung erkennbar werden.

Doch wie lässt sich das praxisorientiert umsetzen? Zur praxisnahen Förderung guter Lehre können Systeme wie der Elektronische-Lehrveranstaltungsplaner (ELP) der Bergischen Universität Wuppertal und das E-Assessment-Literacy-Tool (EAs.LiT) der Professur für Allgemeine Pädagogik der Universität Leipzig eingesetzt werden.

Eine aussichtsreiche Lösung scheint in der konzeptionellen und technischen Verknüpfung beider Systeme zu liegen, die derzeit in Kooperation mit den Akteuren an beiden Universitäten erörtert werden.

In diesem Beitrag werden die beiden Systeme mit Blick auf das didaktische Konzept des Constructive Alignment vorgestellt. Darüberhinaus wird die Universität Bielefeld eine kompetenzorientierte Lösung vorstellen. 

Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen Lösungsmöglichkeiten für die besonderen Herausforderungen bezüglich technischer und didaktischer Konzepte diskutiert werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Geplanter Ablauf:

I. Einstieg

Umfrage
1. Status Quo: Welche Kriterien bzw. Hilfsmittel nutzen Sie gegenwärtig zur Planung einer Lehrveranstaltung bzw. einer Prüfung?
2. Zukunft: Welche Kriterien bzw. Hilfsmittel halten Sie für die Planung einer Lehrveranstaltung bzw. einer Prüfung für hilfreich?

II. Vorstellung eLP & EAs.LiT

Die hochschuldidaktische Grundlage: Constructive Alignment

Die Tools: Funktionen des elektronischen Lehrveranstaltungsplaners (eLP) und des E-Assessment-Literacy-Tools (EAs.LiT)

III. Vorstellung eines didaktischen Szenarios der Universität Bielefeld

IV. Diskussion

Ideen für Verknüpfung von eLP & EAs.LiT

 

Hilfsmittel:

Die Teilnehmenden werden gebeten, mobiles Endgeräte (z.B. Smartphone, Tablet) mit WLAN-Zugang (z.B. über eduroam) mitzubringen.
Für die Durchführung der Session werden benötigt: Moderationswand, Moderationskoffer, Beamer (hochauflösend), je nach Anzahl der Teilnehmenden Stühle/Tische und wenn möglich vier Notebooks.

Hochschulübergreifende Kooperation als gemeinsame Chance? Hochschulverbünde zur Digitalisierung in der Lehre

Bild des Benutzers Anja Kirberg

Hochschule Niederrhein: Prof. Dr. Berthold Stegemerten, Silke Kirberg

Hochschule Rhein-Waal: Prof. Dr. Marion Halfmann, Prof. Dr. Thomas Richter, Birte Heidkamp

Hochschule Ruhr West: Prof. Dr. Susanne Staude, Annamaria Köster 

Universität Duisburg-Essen: Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Albert Bilo, Dr. Anke Petschenka, Anja Kirberg

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 B32

Viele Projekte zur Digitalisierung der Lehre werden als arbeitsteilige Gemeinschaftsentwicklungen mehrerer Hochschulen durchgeführt. Seit 2016 prüfen die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Niederrhein, Rhein-Waal und Ruhr West zusammen mit der Universität Duisburg-Essen Handlungsfelder und Modalitäten einer möglichen Kooperation im Bereich der Digitalisierung in der Lehre. Was macht die Wirksamkeit eines engen regionalen Verbundes aus? In welchen Aktionsfeldern ist eine solche Zusammenarbeit sinnvoll, auch in Abgrenzung zu parallelen Initiativen?

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach der Vorstellung des Projekts "Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet I Niederrhein [bridge]" sind die Teilnehmer der Session eingeladen in Form eines World Cafés, Fragen rund um das Thema hochschulübergreifende Kooperationen zu erörtern.

Förderung individueller Lernprozesse im Bauingenieur-Studium – Kann die digitale Hochschullehre den Lernerfolg - speziell in der Technischen Mechanik - erhöhen?

Bild des Benutzers Marcel  Pelz

Martin Lang (Universität Duisburg-Essen, Technologie und Didaktik der Technik)

Ralf Müller (Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Technische Mechanik)

Julia Christmann (Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Technische Mechanik)

Jörg Schröder (Universität Duisburg-Essen, Institut für Mechanik)

Yasemin Özmen (Universität Duisburg-Essen, Institut für Mechanik)

Felix Walker (Technische Universität Kaiserslautern, Fachdidaktik in der Technik)

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A26

Das Verbundforschungsprojekt FUNDAMENT hat zum Ziel, die individuellen Lernprozesse im Bauingenieur-Studium (mit Schwerpunkt auf der Technischen Mechanik) durch den Einsatz digitaler Hochschullehre zu fördern und somit den Studienerfolg zu erhöhen. Ein dreiteiliges online Förderkonzept (Online-Self-Assessment, Online-Vorkurs, interaktive online Module) wird entwickelt, eingesetzt und in einer Längsschnittstudie evaluiert. Innerhalb der Session wird die Entwicklung einzelner Items demonstriert.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Innerhalb der Session soll zunächst das Verbundforschungsprojekt FUNDAMENT (Universität Duisburg-Essen und Technische Universität Kaiserlautern) vorgestellt werden. Die Vorstellung dient zur Einordnung des theoretischen Hintergrunds und der aktuellen Relevanz der verwendeten digitalen Elemente (Online-Self-Assessment, Online-Vorkurs und interaktive online Module).

Neben dem aktuellen Stand der Entwicklung der digitalen Elemente, werden diese im Einzelnen detailliert vorgestellt und in einer Live-Demo präsentiert. Weiterhin wird die Erstellung der Items und Aufgaben mit den verwendeten Online-Tools TAO[1] und JACK[2] beispielhaft erläutert. Hierbei wird speziell auf die Besonderheiten und Vor- bzw. Nachteile von TAO und JACK eingegangen. Von ersten Erfahrungen des Einsatzes der digitalen Elemente an beiden Projektstandorten wird berichtet.

 

[1] TAO (Testing Assisté par Ordinateur – Computer Based Testing) - Verfügbar unter: https://www.taotesting.com (Stand: 07. Juni 2017)

[2] JACK - verfügbar unter: http://www.s3.uni-duisburg-essen.de/jack/ (Stand: 07. Juni 2017)

PINGO – Der Publikumsjoker für die Lehre

Bild des Benutzers Dennis Kundisch

1) Professor Dr. Christoph Clauser, RWTH Aachen, Applied Geophysics (http://www.geophysik.rwth-aachen.de/Team/clauser/clauser.htm)

(2) Dr. Simon Oberthür, Universität Paderborn, Software Quality Lab (http://s-lab.uni-paderborn.de/en/s-lab-software-quality-lab/das-team/dr-simon-oberthuer.html)
 

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A21

Sie suchen Wege, Ihre Studierenden aktiver in die Lehrveranstaltungen einzubeziehen? Mit PINGO (www.trypingo.com/de) können Sie Fragen stellen, welche ihre Zuhörer direkt unter Verwendung ihrer Smartphones, Tablets oder Laptops beantworten. Anschließend können Sie die Abstimmungsergebnisse zeigen und im Plenum diskutieren. In unserem Workshop erklären wir die Funktionsweise von PINGO, stellen verschiedene Lehr-Lern-Designs in unterschiedlichen Fachbereichen vor und zeigen Möglichkeiten auf, wie auch Sie PINGO sinnhaft in ihre Vorträge integrieren können.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Geplanter Ablauf

  1. Einführung – Vorteile / Nutzen von CRS
    [Vortrag Prof. Dr. Dennis Kundisch (Uni Paderborn), ca. 10 Minuten]
     
  2. Hands On –  PINGO als Votinglösung
    [Kurz-Workshop Prof. Dr. Dennis Kundisch/Darius Schlangenotto (beide Uni Paderborn), ca. 15 Minuten]
     
  3. PINGO im Einsatz:
    1. Fachbereich: Geophysik
      [Impulsvortrag Prof. Clauser (RWTH Aachen), ca. 10 Minuten]
       
    2. Fachbereich: Informatik
      [Impulsvortrag Dr. Oberthür (Uni Paderborn/Fachhochschule der Wirtschaft), ca. 10 Minuten]
       
    3. Fachbereich: Wirtschaftsinformatik
      [Impulsvortrag Prof. Kundisch (Uni Paderborn), ca. 10 Minuten]
       
  4. Diskussionsrunde [Moderation Prof. Kundisch (Uni Paderborn), ca. 20 Minuten)].

Technische Hilfsmittel

  • Beamer
  • Flip-Chart o.Ä.
  • WLan-Empfang im Veranstaltungssaal
    (Die WLAN-Ausstattung sollte eine parallele Abstimmung von allen Teilnehmern über das PINGO-System (pingo.upb.de) ermöglichen)

Vorbereitung und Begleitung des Lernens aus unterschiedlichen Akteurs-Perspektiven

Bild des Benutzers Lara Melissa Fortmann

Einreichung des Projektkonsortiums E-Assessment NRW

  • Universität Paderborn (Projektkoordination)
  • Universität Duisburg-Essen
  • Bergische Universität Wuppertal
  • Hochschule Niederrhein
  • Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 A21

Der Einsatz von E-Assessments stellt Lehrende, Studierende sowie Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung vor unterschiedliche Herausforderungen. Um die unterschiedlichen Akteure gezielt zu unterstützen wurde im Rahmen des  Projektes E-Assessment NRW ein NRW-Leitfaden entwickelt.

Der Session-Beitrag gewährt einen Einblick in den Leitfaden und bietet den Akteuren die Möglichkeit spezifische Hilfestellungen zur Vorbereitung und Begleitung des Lernens mittels individueller Leserführung zu erhalten.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Methodisches Vorgehen: Rollenverteilte Aufarbeitung und Diskussion des NRW-Leitfadens 

Technische / mediale Hilfsmittel: Beamer, WLAN

 

Den Studieneinstieg digital unterstützen – der „Studiport“ in dem Projekt „OSAKA“ der Universität Wuppertal

Bild des Benutzers Frank  Wistuba

Bergische Universität Wuppertal, Projekt „Die Studieneingangsphase“ (Ansprechpartner: Herr Sascha Soelau, Projektleiter, soelau@uni-wuppertal.de)

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S00 A16

Das Online-Portal „Studiport“ (www.studiport.de) unterstützt Studienanfängerinnen und -anfänger bei ihrem Studienstart mit zeit- und ortsunabhängigen Lernformaten. Hierbei ist ein Ziel, das Angebot eng mit den an den Hochschulen bestehenden Lehr- und Beratungsangeboten zu verknüpfen. In einem Pilotprojekt der Universität Wuppertal soll diesem Zusammenspiel von „Studiport“ und persönlichen Betreuungsangeboten in der Studieneingangsphase nachgegangen werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einem inhaltlichen Input zu dem „Studiport“ und dem Pilotprojekt an der Universität Wuppertal namens „OSAKA – Online-Self-Assessment- & Online-Kurs-Angebote in der Studieneingangsphase“ sollen die Teilnehmenden zunächst Gelegenheit erhalten, alleine oder in kleineren Gruppen das Online-Portal zu erkunden. Im Anschluss daran soll ein Austausch im Plenum darüber stattfinden, wie der „Studiport“ in die Studieneingangsphase eingebunden werden kann und welche Gelingensbedingungen dafür gegeben sein müssen. Zu diesem Zweck müssen die Teilnehmenden entweder Laptops oder Tablets dabeihaben. Darüber hinaus ist es wünschenswert, wenn Moderationswände mit Brownpaper zur Verfügung stünden, auf denen mit Moderationskarten Hinweise der Teilnehmenden festgehalten werden können.

Digitale Kompetenz in der Rechtsdidaktik

Bild des Benutzers Martin von Hadel

Dr. Ann-Marie Kaulbach und Martin Reynders, Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren, Universität zu Köln

Slot: 
Slot 1 - 10:15 bis 11:30
Raum: 
S06 S01 A16

In unserer täglichen Arbeit mit digitalen Lehr- und Lernangeboten fällt oftmals auf, dass nicht nur Lehrenden, sondern auch Studierenden der Umgang mit Lernmodulen und Onlineübungen schwerfällt. Voreilig wird vorausgesetzt, dass Studierende als „Digital Natives“ mit der Nutzung der digitalen Angebote vertraut seien und diese Kompetenz mitbrächten. Dabei wird verkannt, dass Aufbau und Funktionsweise von Learning-Management Systemen (LMS) kaum mit sozialen Netzwerken und anderen populären Onlineangeboten, mit denen die Studierenden vertraut sind, vergleichbar sind. Das Design/Layout der LMS und die Usability bleiben meist weit hinter dem, was Studierende und Lehrende aus dem Alltag kennen, zurück. Sie sind selten intuitiv und die Formen kollaborativen Arbeitens, z. B. in Foren, sind aus Studierendensicht überholt. Lehrende wiederum stehen vor der Herausforderung, in oft unübersichtlichen LMS-eigenen Editoren Inhalte erstellen zu müssen.

Unter dem Begriff „digitale Kompetenz“ verstehen wir hierbei primär die notwendigen Fähigkeiten, um digitale Lehr-/Lernangebote zu nutzen (Studierende) und zu erstellen (Lehrende). Des Weiteren gehören aber auch studien- und berufstypische Fähigkeiten wie der Umgang mit Fachdatenbanken, Textverarbeitung und digitale Kommunikation dazu.

Daher gliedert sich die Session in zwei Teile:

  1. Digitale Kompetenzen der Studierenden
  2. Digitale Kompetenzen der Lehrenden

Im ersten Teil der Session soll das Feld der digitalen Kompetenzen der Studierenden, insbesondere in Hinsicht auf die Nutzung digitaler Lehr- und Lernangebote betrachtet werden. Bei der Auseinandersetzung mit der Materie fällt auf, dass die digitalen Kompetenzen, die ein Jurist im Beruf braucht, vielfältig sind. Gleichzeitig variieren sie zwischen den verschiedenen Berufszweigen sehr.

Wenn also digitale Kompetenzen möglicherweise ausschließlich für das Studium erlernt werden sollen, oder vorausgesetzt werden, sollte man bei der Auswahl und Erstellung digitaler Lehr- und Lernangebote auch immer deren didaktischen Nutzen hinterfragen. Dies soll in dieser Session an Hand von drei Leitfragen diskutiert werden:

  1. Welche digitalen Kompetenzen bringen die Studierenden mit und was muss erst vermittelt werden? Interessant ist dabei auch ein Blick in die Schulen und die Frage, ob es eine Abstimmung über den Einsatz digitaler Lehr- und Lernangebote zwischen Schulen und Hochschulen geben sollte.
  2. Welche digitalen Kompetenzen haben Studierende bis Ende des Studiums erlernt? Wie sind diese vermittelt worden? Was davon kann über das Studium hinaus fruchtbar gemacht werden? Werden Kompetenzen ausschließlich für das Studium erworben?
  3. Welche Konsequenzen sollen daraus gezogen werden? Müssen wir etwas ändern, müssen z. B. LMS komfortabler werden und mehr an die den Studierenden vertrauten sozialen Netzwerke angeglichen werden? Oder ist es gerade ein Vorteil, sich davon abzugrenzen um die (prä-)berufliche und private Nutzung digitaler Medien voneinander abzugrenzen? In welchem Maße können digitale Lehr-/Lernangebote eingebunden werden? Können LMS langfristig verfügbar und bis in den Beruf hinein nutzbar gemacht werden?

Ausgehend von der Frage, welche digitalen Kompetenzen Studierende besitzen und benötigen, nimmt der zweite Teil des Vortrags die erforderlichen digitalen Kompetenzen von Lehrenden - ausgehend von typischen Umweltbedingungen der (digitalen) Lehre an Hochschulen - anhand von drei zentralen Fragestellungen in den Blick:

  1. Welcher Grad von Standardisierung, Integration und Usability von digitalen Elementen ist innerhalb des Studiengangs vorhanden oder angestrebt und welche Vor- und Nachteile entstehen Lehrenden?
  2. Lassen sich Konflikte zwischen spezifisch-fachlichen Erwägungen und einem hohen Standardisierungsgrad in Einklang bringen und welche Rolle spielen hierbei vorhandene oder erworbene digitale Kompetenzen der Lehrenden?
  3. Welche Schlüsse lassen sich hieraus für die individuelle und die systematische Fortbildung und Schulung von Mitarbeiter/innen ziehen?
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll im Anschluss an die Impulsreferate zu den beiden Themenblöcken entlang der Leitfragen diskutiert werden, welche digitalen Kompetenzen erwartet werden dürfen, welche vermittelt werden müssen. Darüber hinaus soll ein Problembewusstsein hinsichtlich dieser Fragen geschaffen werden, damit schon der der Erstellung digitaler Lehr- und Lernangebote die Fähigkeiten der Studierenden berücksichtigt werden. So kann verhindert werden, dass Lehrende viel Arbeit in digitale Angebote stecken, die anschließend kaum benutzt werden. Auf Seiten der Studierenden wird erreicht, dass diese Angebote besser nutzen können und nicht schon mit der Technik zu kämpfen haben, sondern sich auf die Inhalte konzentrieren können.

Idealiter werden Ziele digitaler Lehr- und Lernangebote und korrespondierende Kompetenzkataloge definiert. Dabei soll auch die Verzahnung der Lehr-/Lernangebote und das didaktische Konzept kritisch reflektiert werden. Dabei ist es wichtig, die Ziele, die mit dem Einsatz verfolgt werden, offenzulegen. Sollen Präsenzzeiten reduziert werden oder Nachteile einzelner Studierendergruppen ausgeglichen werden oder sollen z. B. neue Lehr-/Lernonzepte im Sinne des „blended Learning“ entwickelt werden? Um passende Angebote zu konzipieren, müssen die Ziele am Anfang klar definiert sein.

Mathematische Aufgaben mit WeBWorK und eine über 36.000 Aufgaben umfassende Bibliothek als OER

Bild des Benutzers Florian Heiderich

Prof. Dr. Isabel Zorn, TH Köln

Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A40

WeBWorK

• ist eine auf mathematische Aufgaben spezialisierte Open Source Online-Aufgabenplattform (besonders gut einsetzbar in der Mathematik, den Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften),

• wird seit 1996 in den USA entwickelt und an über 700 Institutionen eingesetzt, ist in Deutschland aber noch weitgehend unbekannt,

• wurde 2016 mit dem Award for Impact on the Teaching and Learning of Mathematics der American Mathematical Society ausgezeichnet,

• enthält eine frei verfügbare Bibliothek von über 36.000 Aufgaben.

Im Workshop werde ich zunächst WeBWorK und die o.g. Aufgabenbibliothek kurz vorstellen und über ein vom Stifterverband gefördertes Projekt berichten, in dessen Rahmen derzeit ausgewählte Aufgaben aus der englischsprachigen Aufgabenbibliothek ins Deutsche übersetzt werden. In diesem Rahmen entsteht ein deutsches Schwesterprojekt der o.g. englischsprachigen Aufgabenbibliothek. Derzeit enthält diese neue Aufgabenbibliothek bereits über 600 deutschsprachige mathematische Aufgaben, die als OER zur Verfügung gestellt werden. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden zunächst vertraut zu machen mit den

Vorteilen von WeBWorK:

• Jeder Lernende erhält eine individuelle Version einer Aufgabe (unterschiedliche Zahlen, gleicher Aufgabentyp). Das Kopieren von Lösungen wird dadurch erschwert, Zusammenarbeit aber ermöglicht.

• Eingaben werden kontextabhängig mathematisch interpretiert. Auf die Frage nach der Ableitungsfunktion von f(x)=1/3 x^3 + 2x^2 + 4x können x^2 + 4x + 4, (x + 2)^2 und (-x-2)^2 als richtige Antworten erkannt werden. Auf die Frage nach der Faktorisierung von x^2 + 4x + 4 würden zwar (x+2)^2 und (-x-2)^2 als richtige Antworten akzeptiert, nicht aber x^2 + 4x + 4.

• Die Lernenden erhalten ein sofortiges Feedback zu ihren Antworten. Dies ist motivationsfördernd.

• Der Lehrkraft steht eine Übersicht über den Lernzuwachs der Lernenden in Form einer Statistik zur Verfügung. Dies ermöglicht ihr einen schnellen Überblick über Schwierigkeiten bei bestimmten Aufgaben.

Weiterhin sind die Eingaben der Lernenden für die Lehrkraft einsehbar, bei mehrmaligen Versuchen auch frühere Eingaben. Dies erlaubt eine detailliertere Analyse von Schwierigkeiten.

Eigene Aufgaben lassen sich hinzufügen.

• Die von den Lernenden erreichten Punkte können als CSV-Datei exportiert werden. Diese Datei lässt sich direkt in Tabellenkalkulationen wie Excel oder LibreOffice Calc importieren. Ferner lässt sich WeBWorK per LTI in Lernmanagementsysteme wie bspw. Moodle integrieren.

• Es gibt Anbindungen u.a. an GeoGebra (dynamische Geometrie Software) und Sage (modernes Computeralgebrasystem).

• Der Korrekturaufwand kann reduziert werden.

Die Teilnehmenden werden WeBWorK selbst aus der Perspektive von Lernenden und von Lehrenden kennen lernen. Sollte die Zeit ausreichen, können die Teilnehmenden im Rahmen des Workshops selbst eine erste eigene WeBWorK-Aufgabe erstellen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vortrag, Demonstation und anschließende Nutzung von WeBWorK durch die Teilnehmenden.

E-Tutoren Programme als Motor um die Digitalisierung der Lehre voranzubringen?

Bild des Benutzers Iris Neiske

Gisela Prey, Hochschule München, E-Learning Center in Stabsabteilung Hochschulentwicklung

Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A46

Eine Vielzahl von Hochschulen bieten E-Tutorenprogramme an. Diese haben sehr verschiedene Schwerpunkte in der Ausgestaltung. Sie alle vereint das Ziel die Digitalisierung in der Lehre voranzubringen. In dieser Session wird ein Überblick über die E-Tutorenprogramme in Deutschland gegeben und zwei Programme werden exemplarisch vorgestellt.

Im Anschluss ist eine moderierte Expertendiskussion mit einem Open Seat geplant, in der die Mitarbeiter von 4-5 verschiedenen E-Tutorenprogrammen zu den Zielen, der Wirkung, den Vor- und Nachteilen sowie der Nachhaltigkeit Stellung nehmen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Einführend werden  in einem Impulsvortrag E-Tutoren Programme deutscher Hochschulen überblicksartig vorgestellt und   zwei Programme exemplarisch vertiefend dargestellt.

Danach ist eine Expertendiskussion  mit einem Open Seat zu den ursprünglichen Zielen, der Wirkung und der Nachhaltigkeit der Programme geplant.

Im Anschluss ist Zeit für Rückfragen aus dem Plenum.

DiVers - Ein Online-Tool zur Sensibilisierung zu diversitätsgerechter Lehre

Bild des Benutzers Julia Gerber

Nurcan Karaaslan

Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S01 B38

Die zunehmende gesellschaftliche Vielfalt und Komplexität individueller Lebenshintergründe stellt auch Hochschulen vor große Herausforderungen – und zwar nicht zuletzt deshalb, weil Studierende sehr unterschiedliche Voraussetzungen, Vorkenntnisse und Lebensumstände aufweisen. Diversity-Kompetenz im Hochschulkontext umfasst die Fähigkeit, dieser Vielfalt unter Studierenden sowie deren unterschiedlichen Erfahrungsschätzen und Bedürfnissen gerecht zu werden und damit konstruktiv umzugehen. Das Online-Tool „DiVers“ können Lehrende ihre Diversity-Kompetenzen reflektieren, weiterentwickeln und praktische Tipps für die hochschuldidaktische Umsetzung gewinnen. Anhand von Selbsteinschätzungsfragen, Lernmodulen und eines Glossars wird sowohl die Selbstreflexion der Lehrenden angeregt als auch deren Fachwissen und professionelles Handeln gefördert. Dieses Tool soll vorgestellt und ausprobiert werden. 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

In der Session wird anhand einer Prezi das Tool kurz vorgestellt. Die Teilnehmer*innen haben dann die Möglichkeit an ihren Laptops den Selbsttest einmal selber durchzuführen. Der anschließende Austausch soll zum einen Fragen klären und zum anderen zeigen, wie man durch das Tool zu einer Diskussion über das Thema Diversität in der Hochschullehre kommen kann.

Prozessmanagement und Qualitätssicherung bei elektronischen Prüfungen: Best Practice und Work in Progress

Bild des Benutzers Marc Sauer
  • Prof. Dr.med.vet. Jan Ehlers, Vizepräsident, Professur für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke
  • AR Dr.-Ing. Andreas Hoffmann
    Lehrstuhl Betriebssysteme und Verteilte Systeme, Universität Siegen
  • Prof. Dr. Gregor Hohenberg
    Professur für IT-, Medien- und Wissensmanagement, Hochschule Hamm-Lippstadt
  • M.A. Katharina Schulz
    ehemals Projektleitung E-Learning, Hochschule Hamm-Lippstadt
    jetzt Referentin im Serviceverbund MIND, Fachhochschule Bielefeld
  • Dr. Jonas vor dem Esche
    Leiter Marketing und Business Development, IQUL GmbH
Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S01 B35

E-Prüfungen ermöglichen eine schnelle Durchführung und Korrektur von Prüfungen. Sie bieten aber auch Chancen für ein strukturiertes Organisations- und Prozessmanagement und neue Wege der Qualitätssicherung (z.B. inhaltliche Reviews, kriteriengetriebene Prüfungszusammenstellung, faire Post-Prüfungs- und Einspruchsprozesse, neue Statistiken, Aufbau einer hochschulweiten Datenbank). In diesem Workshop werden Prozesse erarbeitet, die zu reliablen, validen und rechtssicheren Prüfungen führen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  1. Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer (10 Min.)
  2. Impulsvortrag (5 Min.): Prozessmanagement bei Prüfungen und rechtliche Grundlagen
  3. Partnerarbeit (15 Min.): Eintragen der eigenen Prüfungsabläufe in Schaubild
  4. Impulsvortrag (5-10 Min.): Best Practice, Hürden und Herausforderungen bei der Einführung
  5. Impulsvortrag (5-10 Min.): Best Practice, Hürden und Herausforderungen bei der Durchführung
  6. EInzel-/Partnerarbeit (5 Min.): Eintragen erwarteter Probleme an eigener Hochschule in Schaubild
  7. Plenum oder Kleingruppen (20-30 Min.): Zusammenführung der erarbeiteten Situation und Diskussion möglicher Problemlösungen
  8. Abschlussrunde (5 Min.): Was kann ich meiner Hochschule aus dem Workshop mitbringen?

Benötigte Ausstattung:

  • Beamer
  • Flipcharts & Stifte
  • Metaplankarten & -wände

Verbundprojekt Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung

Bild des Benutzers Björn Bulizek
  • Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln
  • DoKoLL - Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung der Technischen Universität Dortmund
  • Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum
Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 B32

Im „Verbundprojekt Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung“ entwickeln Zentren für LehrerInnenbildung in NRW gemeinsam digitale Lernangebote. Unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit werden die digitale Lehre in der LehrerInnenbildung gestärkt sowie mediendidaktische und -pädagogische Kompetenzen der Lehramtsstudierenden und Lehrenden auf- und ausgebaut. Die frei zugänglichen Lernmodule greifen fachspezifische und fachübergreifende digitale Szenarien an Schule und Hochschule auf.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 
  • Präsentation mit einer Beschreibung des Projektes (Ausgangslage, Vorgehen im Projekt, gewählte Schwerpunkte (Barrierefreiheit, Mobilefähigkeit, OER, Evaluation) und Auszügen aus der Portalseite und exemplarisches Zeigen der freien Lern- und Lehrmaterialien)
  • Präsentation der Lernmaterialien in Form eines World Cafés (Notebooks/iPads, Tische, Stühle und WLAN erforderlich) – TeilnehmerInnen geben Feedback zu verschiedenen Lernmodulen; Rückmeldung wird mit einem Kriterienraster in Form eines Etherpads den TeilnehmerInnen vorgegeben; es besteht die Möglichkeit zusätzliche Kriterien hinzuzufügen
  • Offene Diskussion

Remote-Labore für die Ingenieurwissenschaften – Vorstellung der ELLI Lab Library

Bild des Benutzers Tobias R. Ortelt

Ruhr-Universität Bochum

TU Dortmund

Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A26

Im durch den Qualitätspakt Lehre gefördertem Verbundprojekt „ELLI 2 – Exzellentes
Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften“ wurden an allen drei Verbundstandorten (RWTH Aachen, Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund) Remote-Labore entwickelt und aufgebaut. Diese Remote-Labore sind für Studierende über das Internet verfügbar und ermöglichen das Experimentieren in verschiedenen Fachdisziplinen, wie der Umformtechnik, der Verfahrenstechnik und der Physik. In weiteren Experimenten können Roboter oder Industriesteuerungen programmiert werden. Mit diesem Ansatz können Theorie und Praxis direkt durch das e-learning miteinander verknüpft werden. Der Zugang zu diesen Remote-Laboren erfolgt über die ELLI Lab Library (www.elli-lab-library.de). In dieser Session sollen die Remote-Labore im Allgemeinen vorgestellt werden. Die entwickelten Remote-Labore in Bochum und Dortmund werden im präsentiert und können während der Session live als Demo getestet werden. In einer Arbeitsphase wird die Integration der verfügbaren Remote-Labore in die digitale Lehre der Teilnehmenden diskutiert.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

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Blogs und ePortfolios: Wissenschaftliches Schreiben und digitale Medien in der Lehre

Bild des Benutzers Stefanie Pohle

(1) Dr. Stefanie Pohle

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 

(2) Dr. Daniel Spielmann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, [schreibZENTRUM

Goethe-Universität Frankfurt

Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A21
Konsequent in die Lehre integriert, kann akademisches Schreiben substanzielle Lernprozesse anstoßen (Bean 2011). Dabei findet Schreiben inzwischen oftmals in digitalen Umgebungen statt (Hicks 2013). Neben fachlichen Inhalten sollte Lehre Studierenden auch Kompetenzen vermitteln, die zur aktiven Teilhabe an digitalen Schreibumgebungen notwendig sind. Wie dies in der Lehre geschehen kann, wird im Beitrag anhand zweier konkreter Szenarien - ePortfolio und Blog - vorgestellt.    
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Zunächst stellen wir ePortfolio-Arbeit beispielhaft im Kontext eines konkreten Lehrprojektes dar. Das ePortfolio diente dabei als Werkzeug der reflexiven Praxis.

Diesen lerntheoretischen Hintergrund sollen die Teilnehmenden dann auf den eigenen fachlichen Kontext übertragen, indem sie die Ebenen der reflexiven Praxis (Bräuer 2014) anhand von eigenen (realen oder fiktiven) Lernmomenten durchdeklinieren. Die TN werden dafür zunächst in Einzelarbeit ein Handout ausfüllen, das sie sich dann gegenseitig in Kleingruppen vorstellen. Anschließend werden wir die Ergebnisse im Plenum besprechen.

Im zweiten Teil präsentieren wir kurz ein Lehrprojekt, bei dem es um eine andere digitale Schreibumgebung geht: Hier verfassten Studierende populärwissenschaftliche Beiträge auf Englisch für einen eigens für das Projekt angelegeten Blog, der jugendliche Leser ansprechen soll.

Wir möchten die TN anschließend dazu anzuregen, sich Lernszenarien für das Schreiben von Blogs in ihrem Fachbereich zu überlegen. Unter welchen Bedingugen ist ein solches oder ähnliches Projekt in ihrer Lehre vorstellbar? Welchen konkreten Schreibauftrag könnten sie für ihre Studierenden entwickeln? Welche Schwierigkeiten erwarten sie? Diese Fragen sollen sie in möglichst fachlich homogenen Kleingruppen diskutieren und die Antworten auf Flipcharts visualisieren, bevor sie sie im Plenum präsentieren. Offene Fragen können dann gemeinsam diskutiert werden.

  Erforderliche Ausstattung: 
  • PC und Beamer
  • Internetverbindung
  • Flipchart und Marker (ca 15; bitte keine Whiteboardmarker)

Die Prezi ist unter https://t.co/HJwnUsk8DK abrufbar.

Selbstlernmaterialien als Basis einer individuellen adaptiven Betreuung Studierender in der Studieneingangsphase

Bild des Benutzers André Mersch

Tanja Osterhagen (Hochschule OWL), Dr. Nikta Shayanfar (Hochschule OWL), Oliver Samoila (Hochschule OWL), Myriam Hamich (DHBW Mosbach), Prof. Dr. Gerhard Götz (DHBW Mosbach)

 

Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S00 A16

Es wird das Konzept adaptiver Lernprozesse auf der Grundlage der im optes-Projekt entwickelten Selbstlernmaterialien für die Mathematik vorgestellt. Studierenden wird zukünftig genau zu ihren Lernergebnissen passendes Material bereitgestellt. Darauf aufbauend wird die in ein ePortfolio eingebettete Fähigkeitsmatrix zur Dokumentation und Reflexion der Lernergebnisse, sowie das eMentoring erläutert, durch das Studierende im Selbststudium betreut werden. Alle in der Session dargestellten Materialien werden unter einer CC-Lizenz als OER zur Verfügung gestellt.

 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Methodisches Vorgehen

Gallery-Walk: Die Themen „Selbstlernmaterialien als Basis für eine Adaption von Lernwegen“, „Fähigkeitsmatrix“ und „eMentoring“ werden jeweils auf einem großen Poster einzeln dargestellt ohne zunächst die Zusammenhänge zu erläutern (ca. 15 Minuten pro Thema), anschließend werden die Zusammenhänge und Schnittstellen der drei Themen auf einem großen Poster gemeinsam dargestellt (ca. 15 Minuten insgesamt), Fragen & Diskussion (15 Minuten)

Anmerkungen

Neben "Studierende beraten und auswählen", wäre auch eine Zuordnung zu den Themen "Kompetenzen prüfen und dokumentieren", sowie "Lehre digital unterstützen und durchführen" möglich.

Was wollen Studierende und Dozierende eigentlich wirklich?

Bild des Benutzers Heribert Nacken
Dr. Birgit Szczyrtba (Leitung Team Hochschuldidaktik der TH Köln)
Slot: 
Slot 2 - 12:00 bis 13:15
Raum: 
S06 S01 A16

Was sind grundlegende und “latente” Bedürfnisse, die bislang in der Hochschulbildung noch nicht befriedigt werden?

Zu dieser Ausgangsfrage hat die RWTH Aachen im Rahmen einer Outcome Driven Innovation Studie überprüft, welche Belange der Lehre den beiden Zielgruppen der Studierenden und der Dozierenden wichtig sind und wie die Zufriedenheit mit der Zielerreichung dieser Belange ist. Dabei wurden Methoden zur Ableitung von Opportunitäten und (latenten) Kundenbedürfnissen angewendet undin einer qualitativen Studien die latenten Bedrüfnisse im Lehr- und Lernprozess abgeleitet. Diese wurden sodann in Form sogenannter Panal Statments kategoriesiert und im Anschluss in einer quantitativen Studie anhand messbarer Größen bewertet. Somit erhält man einen Zusammenhang zwischen der Wichtigkeit einer Oppertunität und der damit zusammenhängenden Zufriedenheit. Die Ergebnisse basieren auf 3489 Befragungen von Studierenden und 268 Dozierenden. Im Zuge des Workshops soll sowohl die Methode als besonders deren Ergebnisse für die Weiterentwicklung einer Digitalisierungsstrategie vorgestellt und diskutiert werden.

Die TH Köln setzt im Rahmen der Curriculumentwicklung eine Formulierungsstruktur für Learning Outcomes ein, die Erwartungen der Dozierenden an semester- und prüfungsbezogene Leistungen maximal transparent macht. So entsteht eine handlungsleitende Outcome-Struktur und ein Absolventenprofil, mit dem die Rolle der Digitalisierung im Studiengang klar wird. Digitalisierung wird so fachlich-disziplinär, theorie- und empiriebezogen sowie reflexiv adressiert. Studierende sind so gehalten, sich transformativ gestaltend zur Digitalisierung verhalten.

Mit Teaching Analysis Polls (TAPs) wird im Verlauf der Module erhoben, was digital und analog verändert werden kann. Ergebnisse der TAPs werden in die Studiengänge zurückgespiegelt und zur Revision genutzt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Nach einer initialen Vorstellung der beiden Untersuchungen soll mit den Anwesenden konkret diskutiert werden, inwieweit die beiden Ansätze in konkrete, fachspezifische Digitalisierungsstrategien eingebunden werden müssen. Dabei wird über den Bedarf an Serviceleistungen für die Dozierenden diskutiert und auf die Frage nach notwendigen Anreizsystemen  eingegangen.

Strategische Verankerung von OER an Hochschulen

Bild des Benutzers David Eckhoff

Vildan Cetin, Zentrum Netzwerk Medien, Universität zu Köln, BMBF-Projekt OERinForm

Sandrina Heinrich, Zentrum für Informations- und Mediendienste, Universität Duisburg-Essen

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A40

OER ist als Querschnittsthema für HochschulakteurInnen schwer zu fassen. Die Festlegung konkreter Entwicklungsziele ist durch die unklare Zuständigkeit zusätzlich erschwert. Letzten Endes hängt der Erfolg von OER hauptsächlich von der Beteiligung der in der Lehre tätigen Personen ab.  Die Session hat zum Ziel, Möglichkeiten der Verbreitung des OER-Gedankens in die Hochschule zu diskutieren. Das BMBF-geförderte Projekt OERinForm vernetzt Medienzentren mit dem Ziel, MultiplikatorInnen an Hochschulen für das Thema OER zu qualifizieren. An der UDE entwickeln der Lehrstuhl für Mediendidaktik (Learning Lab)und das Zentrum für Informations- und Mediendienste als Teil der E-Learning-Strategie gemeinsam ein Konzept, wie durch gezielte Qualifizierung von Lehrenden und die Bereitstellung von Infrastruktur die Nutzung und Veröffentlichung von OER durch die Lehrenden gefördert werden kann.

Die Grundannahmen der Projekte sind, dass - neben den technischen Voraussetzungen - für die Erhöhung der OER-Aktivitäten an der Hochschule klare Anlaufstellen in der Hochschule vorhanden sein, ein gut auffindbares Informationsangebot sichtbar sein, sowie geeignete MultiplikatorInnen identifiziert werden müssen. Nach einführenden Kurzvorträgen aus den beiden beteiligten Projekten, sollen die Teilnehmenden in einem World Café drei Fragen diskutieren, um Erfahrungen und Bedarfe aus den Hochschulen zu identifizieren.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Zeit

TOP

Wer?

00:05

Begrüßung, Agenda, Darlegung des Verständnisses von OER

VC, DE, SH

00.05 - 00.17

Präsentation OERinForm,

VC

00:18-

00:30

Präsentation OER-UDE, Maßnahmen und technische Umsetzung (OER-Moodle)

DE, SH

00:30- 01:00

World Café: Wie sind die Erfahrungen und Bedarfe in den Hochschulen? Drei Diskussionsfragen:

  1. Wer sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Multiplikatoren für OER? (An wen wende ich mich wenn ich z.B. OER suche oder erstellen will? Wer ist an Eurer Hochschule Anpsrechpartner für OER?)

  2. Was sind Contra-Argumente bezüglich OER aus Sicht der Hochschullehrenden? ODER Welche Methoden lassen sich identifizieren, um Contra-Argumenten bezüglich OER aus Sicht der Hochschullehrenden zu begegnen?

  3. Gibt es aus Sicht der Teilnehmenden explizite didaktische Potenziale, die durch OER besser umzusetzen sind?

Teilnehmende, Mod. VC,DE, SH

01:00- 01:15

Zusammenfassung der Ergebnisse; Abschluss

VC;DE;SH

Virtual und Augmented Reality in der Hochschullehre

Bild des Benutzers Nina Schiffeler

RWTH Aachen (Ansprechpartner: Nina Schiffeler, Daniela Janßen)

TU Dortmund (Ansprechpartner: Tobias R. Ortelt, Joshua Grodotzki)

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S01 B38

Virtual und Augmented Reality ermöglichen die praxisnahe Vermittlung komplexer Lehrinhalte und die Heranführung Studierender an die reale Arbeitswelt z.B. mittels virtueller Laborsettings oder augmentierten Gruppenübungen. So können ressourcenreiche Vorgänge einem breiten Publikum einfach(er) zugänglich gemacht werden und neue, innovative Formate der Lehrveranstaltungsgestaltung realisiert werden. Außerdem können technische Prozesse erfahrbar gemacht werden, die in der Realität verborgen bleiben.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

 

Digitalisierung der Hochschuldidaktik – Optimierung der Verzahnung von E-Learning und Hochschuldidaktik

Bild des Benutzers Nicole Engelhardt

Iris Neiske, Uni Paderborn, Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik
Gisela Prey, Hochschule München, Stabsstelle Hochschulentwicklung, E-Learning Center

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A46

Aufbauend auf den Ergebnissen des Workshops „E-Learning in hochschuldidaktischen Zertifikaten - ...“ auf der dghd-Tagung 2017 werden mit den Teilnehmenden konkrete Umsetzungsschritte für die eigene Hochschule erarbeitet, wie die Verzahnung von E-Learning und Hochschuldidaktik weiter optimiert werden kann. Dabei wird der Fokus gelegt auf: Austausch zwischen E-Learning- und Hochschuldidaktik-Mitarbeitenden fördern,   verschiedene Varianten der Integration diskutieren, Supportstrukturen sichtbar machen, Anreizsysteme vorstellen und Möglichkeiten zur Einbeziehung von Lehrenden erörtern.

Ziel des Workshops ist es, die Umsetzungsideen des letzten Workshops für das eigene Wirkungsfeld zu konkretisieren und auszuarbeiten.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Für den Workshop wird die Methode „Marktplatz“ zu Grunde gelegt. In der ersten Phase wählen Kleingruppen ein Thema aus, zu dem sie konkrete Umsetzungsideen skizzieren oder bei vorhandenen Projekten herausarbeiten, worauf bei der Umsetzung zu achten ist, welche kritischen Punkte es gibt und wie diese gelöst werden können.

Die Ergebnisse werden (digital und/oder analog) visuell festgehalten.

In der zweiten Workshopphase können sich dann alle bei den jeweils anderen Gruppen über deren Ergebnisse informieren, sich über die Ideen austauschen und Anregungen für die eigene Hochschule mitnehmen.

Der Workshop schließt mit einer Sammlung der jeweils individuellen Ergebnisse. Methodisch wird dies über Moderationskarten umgesetzt, die von jedem/jeder Teilnehmenden geschrieben werden und an einer Metaplanwand gesammelt werden.

Im Anschluss werden alle Ergebnisse digital zur Verfügung gestellt.

Sofern es organisatorisch möglich, werden Workshopinteressierte bereits im Vorfeld gebeten, Beispiele und/oder Materialien aus ihren Hochschulen mitzubringen.

technische/mediale Hilfsmittel:

Tische, Metaplanwände, Moderationsmaterialien, wenn es einen Raum mit E-Whiteboards gibt, würden wir diese gerne mitnutzen– darf gern kreativ zugehen.

Self-Assessment-Tools: Gut vorbereitet in die Lehrveranstaltung kommen

Bild des Benutzers Sandrina Heinrich

Sandrina Heinrich, Universität Duisburg-Essen, Sonja Hendriks, Universität Duisburg-Essen, Volker Mattick, Technische Universität Dortmund, Nils Prior, Technische Universität Dortmund, Martin Ellermann, Ruhr-Universität Bochum, Kathrin Braungardt, Ruhr-Universität Bochum

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S01 B35

In Blended-Learning-gestützten Lehrveranstaltungen sind Self-Assessment-Tools ein wichtiges Element, um Lernprozesse zu fördern und zu unterstützen. Diese werden jedoch auch vermehrt im Rahmen von solchen Lehrveranstaltungen genutzt, die Online-Kurse ergänzend zur Präsenzveranstaltung einsetzen.

Nicht immer haben Studierende für die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung die geforderten oder gewünschten Voraussetzungen, dies kann die Vorkenntnisse für eine gesamte Lehrveranstaltung betreffen, aber auch nur die Vorbereitung für eine einzelne Sitzung. Die online-gestützte Ermittlung und Förderung von Vorkenntnissen und Voraussetzungen kann dazu beitragen, diese transparent zu machen und Studierende dazu aktivieren, individuell an einer gezielten Vorbereitung zu arbeiten.

Die Einsatzmöglichkeiten von Self-Assessment sind vielfältig: Vor-/Nachbereitung und Wiederholung von Inhalten, Gewinnung von Bonuspunkten für Klausuren, Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an Praktika oder anderen Veranstaltungen, Lernfeedback, Selbstenschätzung und -kontrolle, Hausaufgaben, vertiefende Übungen, (anonymisierte) Meinungsumfragen

Dafür werden in erster Linie automatisch auswertbare Aufgaben und Tests eingesetzt, von denen z. B. Moodle eine vielfältige Auswahl bietet. Die Spannbreite reicht von diagnostischen Einstufungstests, die u. a. im Bereich des Sprachenlernens mit in Moodle vorhandenen Werkzeugen umgesetzt werden können, bis hin zu einzelnen Testfragen und umfangreicher aufbereiteten interaktiven Lerninhalten. In den Aufgaben können unterschiedliche Medienformate, wie Audio- oder Videodateien, integriert werden, um den Inhalt unmittelbar mit Fragen zu verknüpfen. Darüber hinaus können auch Studierende an der Entwicklung von Assessment-Fragen und Peer-Review-Verfahren beteiligt werden.

In einer weitgehenden Form kann aufgrund der Ergebnisse der Self-Assessment-Test innerhalb eines Inverted-Classroom-Modells z.B. auch die Präsenzphase umgestaltet werden und stärker als sonst auf einer Online-Vorbereitung aufgebaut werden.

In dieser Session werden formative und diagnostische Assessmenttools und -systeme vorgestellt, die innerhalb der UA-Ruhr-Moodle-Instanzen eingesetzt werden, u.a. Moodle, EvaExam, JACK, H5P.  Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über bereits etablierte sowie innovative Möglichkeiten des Self-Assessments zu geben und gemeinsam den Einsatz in Lehrveranstaltungen zu diskutieren.

Themenschwerpunkte:

  • Anwendungsbeispiele mit Moodle, EvaExam und JACK zur Erstellung unterschiedlicher Assessment-Fragentypen und -szenarien
  • Integration von Video- und Audiodateien
  • Demonstration interaktiver Tools, H5P
Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Agenda

1. Präsentation von Good-Practice-Beispielen:

  • Einstufungstests in Moodle: Konzept und Erfahrungen
  • Anwendungsbeispiele mit EvaExam und JACK
  • Integration von Video- und Audiodateien in Self-Assessment-Szenarien
  • H5P: eine Alternative zur Erstellung multimedialer Lerneinheiten und Fragensammlungen

2. Arbeitsphase und Austausch:

  • Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll im Anschluss an die Good-Practice-Beispiele in Kleingruppen diskutiert werden, welche Gelingensbedingungen definiert werden können, welche Möglichkeiten der Übertragbarkeit von Self-Assessment-Fragen in andere Fachbereiche oder in die gesamte öffentliche Community denkbar sind und wie die Zukunftsperspektiven von Self-Assessment im Hochschulkontext aussehen.
  • Im abschließenden Austausch können die Teilnehmenden eigene Anwendungsbeispiele ihrer Hochschule vorstellen und diskutieren.

(Technische Hilfsmittel: Stellwände, 1x Beamer, 1x Laptop, Moderationskoffer, Metaplanpapier/-Kärtchen)

Welche Rolle spielen hochschulinterne Dienst- und Infrastruktureinrichtungen im Kontext von OER?

Bild des Benutzers Anke Petschenka

Universitätsbibliothek Duisburg-Essen: Albert Bilo, Dr. Anke Petschenka

Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) Köln: Dr. Silke Schomburg, Jan Neumann

Zentrum für Lehrentwicklung an der Technischen Hochschule Köln: Timo van Treeck

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 B32

Bei einer systematischen Auseinandersetzung mit OER (z.B. OER-Strategie Uni Duisburg-Essen) wird deutlich, dass Hochschulakteure (z.B. Hochschulleitungen, Bibliotheken, Hochschul- und mediendidaktische-/E-Learning-Abteilungen, IT, Lehrende, Studierende) mit der Planung von Maßnahmen beginnen, dabei jedoch das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Im Workshops sollen die verschiedenen Sichtweisen miteinander verglichen und Umsetzungschritte für die Einführung von OER erarbeitet werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Dauer

Thema

Methodisches Vorgehen

Referent/in

15 min

Einführung in das Thema, bisherige Aktivitäten, Akteure mit dem Fokus auf Hochschulbibliotheken und Hochschuldidaktik, je 5 Min

Vortrag / angereichert durch Praxisbeispiele

UDE, HBZ, ZLE

40min (2*20 min)

Diskussion zu folgenden 4 Fragen:

  • Was sind Vorteile von OER?
  • Was sind Bedenken gegenüber OER?
  • Welche Aufgaben können Akteure übernehmen?
  • Welche Schnittstellen zu anderen Akteuren gibt es?

World-Café Methode mit freier Akteursgruppenauswahl (2 Tische zur freien Auswahl).

Vorbereitete Thementische:

  • Bibliothek
  • IT
  • Hochschuldidaktik
  • Mediendidaktik/eLearning
  • Hochschulleitungen

 

UDE, HBZ, ZLE

20min

Präsentation & Diskussion der Ergebnisse

Notizen Packpapier

UDE, HBZ, ZLE

= 75min

 

 

 

 Hilfsmittel: 5 Tische, 5 Pinnwände, Packpapier, Moderationskoffer

Blended Learning Szenarien zur Unterstützung von Entwurfsprozessen. Studierendenzentrierte, selbstgesteuerte und aktive Lernformen an Kunst- und Designhochschulen

Bild des Benutzers Robin Schütgens

Dr. Elisabeth Kaliva, Köln Internation School of Design (KISD)

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A26

Eine in Kunst- und Designhochschulen gemeinsame Form des Denkens, Lernens, Lehrens beruht auf dem Begriff des Entwurfs. Der damit einhergehende Entwurfsprozess ist ein handlungsorientierter, wissensgenerierender und forschender Prozess, in dem es gilt, einen Sachverhalt anhand von Entwurfsalternativen zu erfassen. Innerhalb kommunikativer Aushandlungen werden Entscheidungen getroffen, die zu konkreten Produkten, oder auch zu Modellen, Konzepten, Plänen und Ideen führen. Die mediengestützte Begleitung dieses anspruchsvollen Lehr- Lernprozess, stellt besondere Anforderungen und birgt Herausforderungen, welche in dieser Session betrachtet und diskutiert werden.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Verlauf der Session:

  1. Initiierungsvortrag
  2. Gemeinsame Formulierung und Diskussion von Anforderungen und Herausforderungen für selbstgesteuerte und aktive Lernformen
  3. Beispiele für digitales entwurfsbasiertes Lernen ...
    1. an der Folkwang Universität der Künste und
    2. der Köln International School of Design
  4. Abschließende Diskussion

Der Einsatz von E-Learning bei der Vermittlung von Informationskompetenz

Bild des Benutzers Susanne Kundmüller-Bianchini

Susanne Kundmüller-Bianchini und Daniel Behnke (Hochschul- und Kreisbibliothek Sankt Augustin)

Theresa Hofko und Isabel Kowalewski (Hochschulbibliothek der FH Aachen)

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A21

Ziel der Session ist es, die große Bandbreite von E-Learning-Tools vorzustellen, die von Hochschulbibliotheken genutzt werden.

Zunächst wird ein Schulungsangebot der Hochschul- und Kreisbibliothek Sankt Augustin vorgestellt, in dem „Vermittlung von Informationskompetenz“ als Blended-Learning-Szenario gestaltet ist, mit dem Ziel, durch den E-Learning-Einsatz zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Kursinhalten und der Aufgabenstellung anzuregen, Teamarbeit und Austausch zu fördern, die Transparenz zu erhöhen und so auch den Lernerfolg zu steigern und zu verbessern. Zum Einsatz kommen Lernmodule, Videos, Foren sowie ein digital gestütztes Feedback-Verfahren, das auch Peer-Review-Elemente enthält.

In einem zweiten, an Schüler gerichteten Schulungskonzept der HuKB  soll beispielhaft vorgestellt werden, wie sich durch digitale Tools motivationssteigernde Gaming-Elemente in das Angebot integrieren lassen. 

Doch wie kann man direkt in der Präsenzlehre für mehr Interaktion sorgen? Die Hochschulbibliothek der FH Aachen zeigt anhand des kostenlosen Abstimmungssystems Kahoot, wie man mit einfachen Mitteln einen spielerischen Akzent in der Lehre setzen kann.

Außerhalb der Lehre machen immer mehr Bibliotheken gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Filmen. Lernvideos und Filme erhöhen die Motivation bei Studierenden, sich mit freiwilligen Lerninhalten auseinanderzusetzen, und steigern zusätzlich das Image der Bibliothek. Es wird das Angebot des YouTube-Kanals der Hochschulbibliothek der FH Aachen vorgestellt.

Diskutieren Sie im Anschluss mit uns, wie motivationsfördernd der Einsatz digitaler Tools in der Lehre tatsächlich ist, welche Faktoren zu berücksichtigen sind und wo es vielleicht auch Grenzen gibt.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die Session besteht aus Input, Anwendung und Diskussion. Für die Ausgestaltung werden an technischen Hilfsmitteln ein Beamer, Audioboxen für das Präsentieren von Filmen und ein guter WLAN-Empfang benötigt. Die Teilnehmer sollten nach Möglichkeit ein Smartphone, Tablet oder Laptop mit in die Session bringen.  

Qualitätssicherung von E-Assessments – Statistische Kennwerte in Moodle und Ilias

Bild des Benutzers Yvonne Fischer

Einreichung des Projektkonsortiums E-Assessment NRW: • Silke Kirberg, Hochschule Niederrhein (aktive Mitgestaltung des Workshops) • Universität Duisburg-Essen • Bergische Universität Wuppertal • Universität Paderborn • Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A21

Mit dem Einsatz von elektronischen Prüfungen oder formativen E-Assessments erhalten Lehrende in vielen Softwareprogrammen neben den Ergebnissen der Studierenden eine Fülle von statistischen Informationen. Diese Daten werden oft nicht beachtet, obwohl sie hilfreiche Hinweise beinhalten, die Rückschlüsse auf die Güte der eigenen Testfragen zulassen. Im Workshop möchten wir einige statistische Kennwerte sowie die Teststatistiken der LMS Moodle und Ilias vorstellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, selbst Auswertungen vorzunehmen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Titel

Thema

Technik

Einführung

Vorstellung Projekt & Ergebnisse

Beamer

Inputvortrag

Statistische Analyse als Teil von Prüfungsdidaktik sehen

Beamer

Handlungsempfehlung

Analysemöglichkeiten vorstellen

Beamer

Arbeitsphase

Möglichkeit, die vorgestellten Analysemöglichkeiten selbst zu erproben

2-3 Flipcharts plus Stifte; ggf. private Rechner der TN

Diskussion & Abschluss

Ergebnissicherung, Sammlung von Eindrücken und Abschluss

Flipcharts, Beamer

Onlineberatung und eCoaching mit eLearning-Tools in der Studienberatung

Bild des Benutzers Cordula Meier

Vertreter GIBet Arbeitskreis "Studienberatung im Web 2.0", http://www.gibet.de/fachthemen/arbeitskreise/ak-studienberatung-im-web-20.html

(GIBet = hochschulübergreifender Verein der Studienberatungen)

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S00 A16

Da sein, wo die Zielgruppen sind - aus diesem Gedanken heraus bietet die Studienberatung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bereits seit 2009/10 neben Präsenz-, Telefon- und E-Mail- auch Chatberatung an. Von diesem Startpunkt aus haben wir in den letzten Jahren im Sinne eines eCoaching-Konzepts diverse Individual- und Gruppenberatungsformate entwickelt, die wir systematisch in alle Beratungsfelder integrieren und fortlaufend ausbauen (z.B. Expertenchats zur Studienwahl, Blended Coaching Prozesse, Online-Kurs zur Prokrastinationsbewältigung).
Die technische und didaktische Umsetzung erfolgt weitestgehend mit eLearning-Werkzeugen und in enger Zusammenarbeit mit den eLearning-Akteuren der Uni. Der Mehrwert liegt auf der Hand: Die Beratungsumgebung ist somit stabil, sicher, datengeschützt, ansprechend und für die Studierenden vertraut – und vertrauenswürdig.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Die genaue methodische Umsetzung wird etwas vom Teilnehmendenkreis der Session abhängen, daher ist der Start auf jeden Fall eine kurze Bestandsaufnahme/Erwartungsklärung. Vorbereitet haben werde ich Einblicke in die Inhalte und Umsetzung verschiedener Formate unserer Beratungsstelle - darauf aufbauend stelle ich mir eine Mischung aus Fragenbeantwortung und Diskussionsanteilen vor. Ein paar unserer Angebote ließen sich auch live "hands on" ausprobieren, das wäre sicher besonders spannend.

Benötigte Hilfsmittel: Laptop mit Beamer und Internetverbindung; es wäre gut, wenn die TN mit ihren eigenen Geräten WLAN-Zugriff hätten (eduroam...)

Handlungsempfehlungen zu rechtlichen Fragen bei E-Assessments

Bild des Benutzers Nina Hahne

Einreichung aus dem Projektkonsortium „E-Assessment NRW“ heraus: Universität Paderborn (Projektkoordination) Universität Duisburg-Essen Bergische Universität Wuppertal Hochschule Niederrhein Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Slot: 
Slot 3 - 14:15 bis 15:30
Raum: 
S06 S01 A16

Im Rahmen des Projektes „E-Assessment an Hochschulen in NRW“ werden – neben anderen Themenbereichen – Handlungsempfehlungen zu rechtlichen Fragen bei der Gestaltung und Durchführung von E-Assessments erarbeitet, die in der Session vorgestellt und anhand konkreter Beispiele besprochen werden sollen. Als Grundlage dienen dabei der aktuelle Ausarbeitungsstand der Handlungsempfehlungen sowie das bereits vorliegende Rechtsgutachten, deren Lösungsansätze mit den Teilnehmenden kontrovers diskutiert werden.

Da die Handlungsempfehlungen sich aktuell in der Fertigstellungsphase befinden und bis zum Ende des Jahres auf der Projektwebsite (www.eassessmentnrw.de) veröffentlicht werden sollen, besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, noch neue Ideen und Sichtweisen in den Arbeitsprozess einzubringen.

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Vorgehen: Impulsvortrag, Besprechung von Beispielen, offene Diskussion Technische / mediale Hilfsmittel: Beamer, WLAN

Abschluss-Session (mit Kursverlosung)

Bild des Benutzers Cornelia Helmstedt

15:30-
17:00

  • Dr. Stefan Drees (MWK NRW, Düsseldorf) 
  • Prof. Dr. Ada Pellert (Präsidentin der Digitalen Hochschule NRW)
  • Prof. Dr. Isabell van Ackeren (Prorektorin, Uni Duisburg-Essen)
  • Moderation: Dr. Barbara Getto, Geschäftsführung E-Learning NRW 
Slot: 
Abschluss-Session - 15:30 bis 17:00
Raum: 
S06

Abschlussdiskussion (mit Kursverlosung)

Thema: Digitalisierung von Studium & Lehre 

Methodisches Vorgehen und Anmerkungen : 

Diskussion

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