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TitelKünstliche Intelligenz in der Hochschullehre: Generierte Lerngegenstände, Lerninteraktionen und Lernpfade in neuen Akteurskonstellationen
Publication TypeMagazine Article
Year of PublicationIn Press
AuthorsMulders, M, Kerres, M
MagazineUNIKATE
Abstract

Der Beitrag von Miriam Mulders und Michael Kerres untersucht, wie Künstliche Intelligenz in Verbindung mit immersiven Technologien (AR/VR) Lernräume an Hochschulen verändert und neue Akteurskonstellationen schafft. Die Autoren betonen, dass didaktischer Mehrwert nicht deterministisch aus der Technologie folgt, sondern an instruktionale Konzepte, Lernziele und soziale Rahmenbedingungen gebunden bleibt, die neu auszuhandeln sind.

Anhand von Projekten am Learning Labs der Universität Duisburg-Essen werden drei Forschungs- und Entwicklungslinien aufgezeigt: Erstens geht es um das automatisierte Erzeugen von Lerngegenstände, wie textliche Lernaufgaben oder drei-dimensionlae Lernwelten in der App LearnARize®. Zweitens erlauben Sprachmodell-basierte Anwendungen das Generieren von Interaktionen mit Lernenden, etwa über Avatare für dynamische Gesprächssimulationen z.B. für den Erwerb von Fertigkeiten im Lehramt oder der Medizin. Drittens geht es um das Erzeugen von Lernpfaden in digitalen Lernangeboten, etwa im Projekt HandLeVR zum handwerklichen Fertigkeitserwerb mit Virtual reality-Brillen.

KI-gestützte Lernräume stellen eine mediendidaktische Gestaltungsaufgabe dar, die sich in neuen Akteurskonstellationen vollziehen: Die KI wirkt in unterschiedlicher Weise mit an der Implementation von Studium & Lehre und es gilt, diese Rolle zu reflektieren. Die Rolle der Lehrenden verschiebt sich von der Inhaltsproduktion hin zur Prüfung und didaktischen Rahmung von KI-geprägten Lehr-Lernsettings. Dies erfordert discursive Strukturen an Hochschulen, die ethische, rechtliche und pädagogische Fragestellungen dieser neuen Konstellationen thematisieren.

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