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Projekttitel: 
Metavorhaben Digitalisierung im Bildungsbereich II
Projektleitung: 
Projektmanagement: 
Laufzeit: 
01.01.24 bis 31.12.26

Abstract

Abstract: 

Das Metavorhaben (Digi-EBF II) ist im Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung bzw. im Kontext des BMBF-Forschungsschwerpunktes „Digitalisierung im Bildungsbereich“ angesiedelt. Aufbauend auf den Erkenntnissen des vorhergegangenen Metavorhabens (Digi-EBF), greift es die Idee der Ko-Konstruktion zwischen Bildungsforschung und Bildungspraxis in dreierlei Hinsicht auf: Erstens, in der Arbeit mit den Förderprojekten beschäftigt sich das Metavorhaben mit kokonstruktiven Prozessen, um den Transfer über alle Phasen eines Forschungsprojektes hinweg zu fördern. Zweitens, für die Verbreitung von Forschungswissen zur Bildung in der digital geprägten Welt, fasst das Metavorhaben aktuelle nationale und internationale Forschung zusammen und bereitet diese entlang der Bedürfnisse der Praxis auf. Drittens, in eigenen Forschungsvorhaben untersucht das Metavorhaben Gelingensbedingungen von Ko-Konstruktion und Transfer, um eine evidenzbasierte Praxis zu stärken. Das Metavorhaben versteht sich als Dienstleister für die Förderprojekte, dessen Angebote auf gewonnenen und laufendenden Forschungserkenntnissen begründet sind. In definierten, aber deutlich miteinander verknüpften Arbeitspaketen werden Maßnahmen und Praktiken von Ko-Konstruktion identifiziert, Angebote geschaffen, um Transfer zu ermöglichen und zu gestalten sowie eigene Forschung durchgeführt, um die Herausforderungen und Potenziale von Ko-Konstruktion und Transfer in der Bildung zu erarbeiten. Im Sinne einer gestaltungsorientierten Bildungsforschung werden Ansätze des Zusammenwirkens mit den Förderprojekten reflektiert und in Reflexionstreffen sowie dialogischen Formaten mit Bildungspraxis und Brückenakteuren diskutiert und in einen breiteren Diskurs eingebracht. Der Stand der Forschung zu praxisrelevanten Fragen zu Bildung & Digitalisierung wird in Forschungssynthesen erarbeitet, praxisnah aufbereitet und über entsprechende Kanäle disseminiert. Inhaltliche, methodische und transferbezogene Synergien in den Projekten und über die Projekte hinaus werden identifiziert und für die Vernetzung und Zusammenarbeit genutzt.

Partner

Partner: 

Prof. Dr. Michael Kerres
Lehrstuhl f. Mediendidaktik und Wissensmanagement | Learning Lab
Universität Duisburg-Essen
Universitätsstr. 2
45141 Essen

Prof. Dr. Josef Schrader
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen
Heinemannstraße 12-14
53175 Bonn

Prof. Dr. Marc Rittberger
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Informationszentrum Bildung
Rostocker Str. 6
60323 Frankfurt/M.

Prof. Dr. Ulrike Cress
Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion
IWM Leibniz-Institut für Wissensmedien
Schleichstr. 6
72076 Tübingen

Finanzen

Finanzierung: 
BMBF
Projektträger: 
DLR

Aktuelle Termine

Neuigkeiten von Digi-EBF-II

TransferTalk - VR in schulischen Lernsettings

TransferTalk - VR in schulischen Lernsettings

Veranstalter: 
Digi-EBF II
Ort: 
online
Termin: 
05.06.2026 - 11:00

Im dritten TransferTalk von Forschung trifft Praxis geht es um VR in schulischen Lernsettings in der Sekundarstufe.  

Virtual Reality verspricht Orte, Ereignisse und Perspektiven auf neue Weise erfahrbar zu machen. Doch welche Lernpotenziale sind empirisch belegt? Wo liegen didaktische Chancen, methodische Grenzen und praktische Herausforderungen für den Unterricht?

Der Talk

Im dritten Transfer Talk stellen wir ein aktuelles Review zu Virtual Reality im Geschichtsunterricht vor, das aus der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Studierenden und Schule entstanden ist. Im Zentrum steht die Frage, wie VR in schulischen Lernsettings eingesetzt wird: Welche Technologien werden genutzt? Wie sind VR-Szenarien didaktisch eingebettet? Welche Lernwirkungen werden untersucht? Und inwiefern fördern virtuelle Umgebungen historisches Denken, Quellenkritik, Perspektivbewusstsein oder Motivation?

Das Review

Das Review verbindet wissenschaftliche Systematisierung mit Fragen aus der schulischen Praxis. Es zeigt, dass VR nicht allein durch technische Immersion lernwirksam wird, sondern vor allem durch gute Aufgaben, reflektierte Vor- und Nachbereitung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen. 

Expertinnen aus der Praxis

Begleitet wird die Veranstaltung von Janina Klug (Medienberaterin der Bezirksregierung Köln) und Sabrina Hack (Kommunales Medienzentrum Köln - KOMEZ), die ihr Wissen zu didaktisch-methodischen Umsetzungsmöglichkeiten von VR-Angeboten, zur Geräteausleihe sowie zu Qualifizierungsangeboten für Schulen im Bereich VR einbringen. 

Fächerübergreifende Diskussion

Der Talk richtet sich an Lehrkräfte aller Fächer und gibt Einblicke in zentrale Befunde, offene Forschungsfragen und konkrete Impulse für den reflektierten Einsatz von VR im Schulunterricht. Diese möchten wir gemeinsam mit euren Erfahrungen diskutieren.

>>> Hier geht es zur Anmeldung

ECER 2026

Veranstalter: 
European Educational Research Association
Ort: 
Tampere, Finnland
Termin: 
18.08.2026 - 08:00 bis 21.08.2026 - 18:00

MEDIDA26

3. Tagung des AK Mediendidaktik in der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

Veranstalter: 
DGfE-Sektion Medienpädagogik
Beteiligt: 
Ort: 
Universität Graz
Termin: 
03.09.2026 - 09:00 bis 04.09.2026 - 16:00

> #MEDIDA26 

Call for Papers: 3. AK Mediendidaktik (DGfE-Sektion Medienpädagogik)

Bild des Benutzers Michael Kerres

Die nächste Tagung des AK Mediendidaktik in der DGfE-Sektion Medienpädagogik findet statt am 3./4. September 2026 an der Universität Graz unter Leitung von Ass.-Prof. Dr. Elke Höfler. Der Call for Paper findet sich im Anhang. Einreichungen (Abstracts) werden erbeten bis 31.03.2026.

Cultural Resistance: Why do digital innovations fail - in Germany?

Kerres, M. (2026). Cultural Resistance: Why do digital innovations fail - in Germany?. In K. Tödt, Büching, C., & Granas, B. (Hrsg.), Digital Education and Innovation. Springer.

Previous governmental funding programs have not been able to substantially enable the sustainable integration of digital technology in German schools, a phenomenon starkly evident in international comparisons. This situation is often attributed to a lack of technology acceptance, particularly among teachers; however, this paper argues that a culturally rooted scepticism toward technology and data aggregation provides a more compelling explanation.

Vortrag auf der Tagung "Digitale Transformation für Schule und Lehrkräftebildung gestalten" des Kompetenzverbunds lernen:digital

Bild des Benutzers Anna Heinemann

In der Session "Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis" haben Anna Heinemann und Dr. Katja Buntins vom Learning Lab am 30. September 2025  ihren Beitrag "Ko-Autorenschaft von Wissenschaft und Praxis im Kontext deutscher Schulbildung" vorgestellt und mit Kolleg:innen diskutiert. 

Rückblick auf zwei Netzwerktreffen am Learning Lab

Bild des Benutzers Maria Klar

Vom 17.–19. September fanden am Learning Lab im Rahmen von zwei Metavorhaben jeweils Vernetzungstreffen in Überschneidung statt: zum einen für die Förderlinie Kulturelle Bildung in gesellschaftlichen Transformationen (KuBi-Meta), zum anderen für Digitalisierung im Bildungsbereich (digi-ebf). Über 100 Teilnehmende aus den Bildungswissenschaften nutzten die Treffen für intensiven Austausch und neue Impulse für ihre Projekte.

MEDIDA25: Impulse aus Promotionsarbeiten und digi-ebf

Bild des Benutzers Pia Sander
Teihlnehmende der MEDIDA25

Am 4.–5. September 2025 fand an der PH Zürich die 2. Tagung des Arbeitskreises Mediendidaktik statt mit einem vielfältigen Programm zu mediendidaktischer Forschung und ihrem Beitrag zur Gestaltung von Bildung. Das Learning Lab war mit drei Mitarbeiterinnen sowie Prof. Dr. Michael Kerres vertreten.

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